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Freitag, 19 Juni 2020 13:17

DVF: Gemeinsames Positionspapier der Sektoren Schiene und Mobilfunk

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Das DVF hat gemeinsam mit anderen Mobilitätsverbänden, der Deutschen Bahn AG und den Mobilfunkprovidern eine Strategie zur schnellen flächendeckenden Versorgung der Schienenwege mit mobilem Breitband in einem Positionspapier vereinbart.

DVF-Geschäftsführer Dr. Florian Eck sagt: „Die Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Bahnindustrie und die Mobilfunkanbieter ziehen an einem Strang, um die Mobilfunkabdeckung am Gleis und damit auch in den Zügen deutlich zu verbessern. Der Schlüssel dafür ist die Nachrüstung aller Züge mit sogenannten gehärteten Endgeräten für den sicherheitsrelevanten Bahnfunk GSM-R. Nur so kann der Einsatz der Mobilfunkfrequenz LTE900 störungsfrei erfolgen. Mit dem jetzt angekündigten Förderprogramm des Bundes zur Nachrüstung störungsfreier GSM-R Endgeräte wurde der Weg dafür frei gemacht.“

„Es gilt jetzt, die Nachrüstung der Endgeräte bei den rund 450 Eisenbahnverkehrsunternehmen mit über 13.600 Fahrzeugen seitens des Bundes als Fördermittelgeber mit 100 Prozent zu unterstützen. Zusätzlich müssen die Zulassungsbehörden den Umrüstungsprozess reibungsfrei begleiten. Denn gerade die Umrüstung im Rahmen der bestehenden Inbetriebnahmegenehmigung ist entscheidend für den erfolgreichen Rollout und damit für eine schnelle Umsetzung der mobilen Breitbandstrategie für die Schiene“, erklärt Eck.

Allerdings dürfe man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, warnt der DVF-Geschäftsführer: „Nach dem Sprung vom 2G-Standard auf das leistungsfähigere 4G muss bereits die nächste Mobilfunkgeneration 5G an den Start gebracht werden. Auch hier muss der Schulterschluss vollbracht werden.“

Pressemeldung DVF

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Letzte Änderung am Freitag, 19 Juni 2020 13:44