TEE 2.0: Vorschlag für eine weitere Verbindung
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hatte am Montag (21.09.2020) im Rahmen des EU-Schienengipfels "Innovativer Schienenverkehr – vernetzt, nachhaltig, digital" mehrere Projektvorschläge insbesondere zu einem Konzept für einen "TransEuropExpress (TEE) 2.0" und einer "Berliner Erklärung" zum Schienengüterverkehr Digitale Automatische Kupplung, ERTMS/ETCS, Einsatz von 740 Meter langen Zügen, Stärkung des Kombinierten Verkehrs) veröffentlich.

Grundlage Grafik BMVI/sma.
Zum Projekt TransEuropExpress (TEE) bestehen zwei Konzeptstudien zu TEE-Linien und Nachtzügen, die dort nachzulesen sind.
Ein weiterer Vorschlag erreichte uns von Dr. Manfred Treber, Klima- und Verkehrsreferent der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Er schlägt ein TEE-Zugpaar von Hamburg über Strasbourg nach Bordeaux vor, welches auch im TGV-Bahnhof Massy hält und damit Paris gut anbinden könnte.
1. Diese Verbindung drängt sich auf wegen der Verbindung von Hamburg als zweitgrößter deutscher Stadt mit
• Paris als französische Hauptstadt (und eine der vier großen Megalopolen Europas) sowie mit
• Bordeaux als attraktiver Ferienregion.
2. Die Verbindung benutzt mit der LGV Est (Strasbourg - Paris) und LGV Sud Europe Atlantique (Paris - Bordeaux) zwei Hochgeschwindigkeitsstrecken, die bisher nicht von TEE 2.0 berührt werden, sowie auch die NBS Hannover - Fulda, die bisher noch übergangen wurde. Der Vorschlag überlappt lediglich zwischen Frankfurt und Straßburg mit TEE 5 von TEE 2.0, und das könnte mit einem Euro-Duplex, also fast einem "TGV von der Stange", abgewickelt werden.
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