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Montag, 27 November 2017 14:43

Kommentar: Erfolgreich für Fernverkehr auf Moselstrecke eingesetzt?

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Frechheit verantwortliche Manager und Politiker hier alte Hüte hervorzaubern und als riesige Komfortverbesserungen verkaufen, die von ihren Vorgängern erst vor wenigen Jahren abgeschafft worden waren. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Moselstrecke bereits mit Direktverbindungen nach Köln, Düsseldorf, Münster und Bremen bzw. Norddeich (z.T. auch bis Cuxhaven und Hamburg) im Fernverkehr bedient worden.

Zunächst als Interregio, später dann als Intercity gab es zweistündliche Direktverbindungen von Luxemburg über Trier und Koblenz nach NRW und Norddeutschland.

Jetzt wird lautstark die (Wieder-)Einführung eines einzelnen Zugpaares gefeiert, der jedoch bereits um 6.05 Uhr früh Luxemburg verlässt - zumindest für Touristen wohl zu einer "unchristlichen" Uhrzeit - und Köln bereits kurz nach 14.00 Uhr wieder verlässt, mithin zu früh für Geschäftsreisende, die bei einer Tagesreise nur knappe vier Stunden Aufenthaltszeit in Köln hätten.

Es bleibt also nur zu hoffen, dass dies nur ein erster Schritt zurück zu einer regelmäßigen Fernverkehrsverbindung von Luxemburg und Trier in das Ruhrgebiet und weiter nördlich ist.

RL

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