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Montag, 29 März 2021 12:09

Deutsche Schienenhilfe: Entlassung von Andreas Scheuer gefordert - Sigrid Nikutta an die Spitze als Verkehrsministerin

Die Deutsche Schienenhilfe hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zum Rückzug aufgefordert. Er verstehe zu wenig von Bahnthemen und mache eine schlechte Figur.

„Aufgrund der schwierigen Situation des Schienengüterverkehrs und der Lärmprobleme mit den Flachstellen in Güterzügen brauchen wir kurzfristig eine Person an der Spitze des Verkehrsministeriums, die fachlich kompetent, durchsetzungsstark ist und ausgleichend wirken kann. Diese Eigenschaften passen auf Sigrid Nikutta“, heißt es bei der Deutschen Schienenhilfe.

Als Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn ist Nikutta bislang verantwortlich für das Ressort Güterverkehr und Vorstandsvorsitzende von DB Cargo. Ihre Parteilosigkeit ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

„Wir brauchen mehr Expert:innen in der Regierung. Die Monate bis zur Bundestagswahl und die sich daran anschließenden Koalitionsverhandlungen dürfen keine Zeit des Stillstands sein. Frau Bundeskanzlerin Merkel sollte ihr Kabinett zumindest im Verkehrsressort erneuern und Kompetenz vor Parteizugehörigkeit stellen.“

Es würde keinen Sinn machen, Scheuer durch einen anderen abgehalfterten Politiker zu ersetzen, so die Schienenhilfe. „Es braucht endlich mal Bahnkompetenz an der Spitze des Verkehrsministeriums, auch wenn es nur für ein halbes Jahr ist“, so Schienenhilfe-Sprecher Jochen Zenthöfer. Die Organisation erwartet, dass das Ministerium in der nächsten Legislaturperiode von den Grünen besetzt wird. Das würde die überparteiliche Initiative grundsätzlich begrüßen: „Hauptsache, nicht noch einmal Scheuer.“

Die Deutsche Schienenhilfe ist eine Initiative, die sich für einen sicheren und lärmarmen Güterverkehr einsetzt. Sie wird von Bürger:innen getragen, die dem Umwelt-, Klima- und Lärmschutz verbunden sind. Die Deutsche Schienenhilfe ist überparteilich.

Pressemeldung Deutsche Schienenhilfe

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