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Freitag, 04 Juni 2021 12:37

EBA: Fraunhofer-Gesellschaft untersucht Nutzerfreundlichkeit des intermodal eingebundenen SPV

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das Forschungsprojekt – DZSF – Analyse der Rahmenbedingungen für einen nutzerfreundlichen intermodal eingebundenen Schienenpersonenverkehr an die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. vergeben (2021/S 107-281650).

Das Projekt soll untersuchen, welche rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um die Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit des intermodal eingebundenen SPV im Umweltverbund, d. h. die Kombination verschiedener Verkehrsträger (SPFV, SPNV, lokalen Sharing-Angeboten, Taxi etc.) auf ein vergleichbares Niveau wie im Individualverkehr zu erhöhen. Dabei soll das Projekt sowohl den Austausch von Reiseinformationen, vor allem aber das Zusammenwirken von Buchungssystemen untersuchen.

Dazu soll zunächst eine umfassende Status-Quo-Recherche zu aktuellen Rahmenbedingungen des intermodal eingebundenen SPV durchgeführt werden, mit dem Fokus darauf, wie diese die Intermodalität hemmen oder fördern. Vergleichend dazu sollen in einem zweiten Schritt die Rahmenbedingungen in anderen Ländern betrachtet werden, in denen der intermodal eingebundene SPV einen wesentlichen Anteil im Modal Split ausmacht und in denen ebenfalls Bestrebungen zur Förderung des intermodal eingebundenen SPV verfolgt werden.

In einem dritten Schritt sollen schließlich mögliche Handlungsoptionen zur Förderung des intermodal eingebundenen SPV in Deutschland identifiziert werden. Aus rechtlicher Sicht geht es im Grundsatz um die Frage, ob der Gesetzgeber die Kooperation der Akteure auch bundesweit regeln oder befördern kann. Aus ökonomischer Perspektive geht es vor allem um die Anreize, mit denen die öffentliche Hand die Bereitstellung intermodaler Reiseketten fördern kann – sowohl hinsichtlich der Förderung einzelner Verkehrsangeboten als auch hinsichtlich der Kooperation der Akteure.

Der wert des Auftrags beträgt 209 441.17 EUR ohne MwSt. Es gingen günf Angebote ein, davon zwei KMU.

Quelle EU-Amtsblatt

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