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Freitag, 15 Dezember 2017 19:48

Bündnis 90/Die Grünen: Bundesregierung muss Lösungen für das Kostendesaster auf den Tisch legen

Zu den heute von Stuttgart-21-Architekt Christoph Ingenhoven getätigten Äußerungen, wonach für Stuttgart 21 Kosten von 10 Mrd. Euro zu veranschlagen seien, erklärt Matthias Gastel (Grüne), Mitglied des Bundestages und Verkehrspolitiker aus Baden-Württemberg:

„Die Aussagen von Herrn Ingenhoven schlagen dem Fass den Boden aus. Wenn den Planern von Stuttgart 21 von Anfang an klar war, dass das Projekt unkalkulierbar ist, dann hätte die Deutsche Bahn niemals eine Finanzierungsvereinbarung unterschreiben dürfen. Bereits mit 6,5 Milliarden und noch mehr mit den zuletzt eingeräumten Kosten von 7,9 Milliarden Euro hat die Deutsche Bahn ein handfestes Problem.

Nach den Aussagen von Ingenhoven wächst der Druck auf die Deutsche Bahn und den Bund. Die Bundesregierung muss Lösungen für das absehbare Kostendesaster auf den Tisch legen.

Wenn die Deutsche Bahn über ihren eigenen Architekten sagt, er wisse nicht, wovon er rede, dann muss auch bezweifelt werden, ob er weiß, was er plant und ob die Bahn weiß, was sie baut.“

Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

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