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Donnerstag, 01 März 2018 15:02

Deutsche Bahn: 6. Nachhaltigkeitstag in Berlin

„Nachhaltige Städte brauchen smarte Produkte“ – wie die Deutsche Bahn künftig die Städte angesichts anhaltender Urbanisierung und zunehmender Herausforderungen unterstützen kann, das steht im Fokus des diesjährigen Nachhaltigkeitstages der DB heute in Berlin.

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Das Leitthema „Nachhaltige Städte“ diskutieren über 220 Vertreter aller Stakeholder-Gruppen der DB mit dem gesamten Konzernvorstand und dem Top-Management. Der DB Nachhaltigkeitstag ist die wichtigste Plattform für den Austausch des Unternehmens mit seinen Partnern aus Politik, Industrie, der Mitarbeiterschaft, von Verbänden, Investoren, Lieferanten und Kunden.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz, zugleich Chief Sustainability Officer (CSO): „Es geht um die Zukunft in lebenswerten Städten. Wir arbeiten heute schon aktiv an Lösungen. Gemeinsam mit unseren Stakeholdern wollen wir Ideen weiterentwickeln, um die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen und bequeme, bezahlbare und gleichzeitig umweltfreundliche Lösungen zu bieten. Wir sind als Partner prädestiniert, weil wir umfassend über alle Verkehrsträger hinweg denken und auf deren intelligente Verknüpfung zielen.“

Gäste der Veranstaltung sind u. a. Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Clare Jones, Chief Customer Officer des Unternehmens What3Words sowie Vertreter der Städte Kopenhagen, London und Darmstadt, die ihre Erfahrungen schildern.

Mit Hamburg hat die Deutsche Bahn 2017 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das auf integrierte Mobilität durch ein attraktives Angebot für die erste und letzte Meile setzt. Dabei geht es um On-Demand-Angebote wie Shuttles oder Fahrradverleihsysteme. Bahnhöfe sollen als physische Drehscheiben für Mobilität und Logistik fungieren und als Anziehungspunkte weiterentwickelt werden, zum Beispiel mit der Einrichtung von Coworking Spaces. In der Logistik bedarf es offener, anbieterübergreifender Infrastrukturen, um Verkehre stärker zu bündeln. Das größte Potenzial bieten hier smarte Schließfächer und Transportlösungen wie die Zustellung per Cargo Bike. Damit das alles funktioniert, arbeitet die DB an der intelligenten Vernetzung der Angebote und entwickelt eine Datenplattform für die Städte.

Dr. Richard Lutz zum Stakeholderdialog: „Das regelmäßige Feedback unserer Stakeholder zu unserem strategischen Handeln wird für uns immer wichtiger – gerade auch angesichts der wachsenden Herausforderungen in der Mobilität und beim Klimaschutz. Eine erfolgreiche Zukunft können wir nur gemeinsam mit unseren Stakeholdern gestalten. Dafür sind uns enge Partnerschaften, ein intensiver Austausch und auch Kritik sehr wichtig.“

„Smart Cities“ bei der Deutschen Bahn

Mobilität und Logistik der Zukunft sind intelligent vernetzt und energieeffizient. Die DB hat das Potenzial erkannt und treibt die Smart City-Entwicklung mit einem eigens dafür aufgestelltem Team voran. Im Vordergund stehen die Themen Bahnhöfe, neue Geschäftsmodelle bei Mobilität und Logistik und eine Datenplattform für Städte.

Einige Beispiele: Im Rahmen der Smart City-Partnerschaft mit Hamburg startet dort in diesem Jahr ein On Demand-Shuttleverkehr mit bis zu 100 Fahrzeugen im öffentlichen Personennahverkehr. Bahnhöfe sollen noch stärker als zentrale Drehscheiben für Mobilität und Logistik fungieren. Deshalb wird ein flächendeckendes Netz mit intelligenten Schließfächern an bis zu 50 Bahnhöfen der DB und S-Bahn im Netz des Hamburger Verkehrsverbunds aufgebaut. Außerdem werden die Hamburger Bahnhöfe Dammtor, Harburg und Elbbrücken sowie der Bahnhof Berlin-Charlottenburg aufgewertet.

Im Bereich Logistik treibt die DB den Einsatz von Cargo Bikes voran. Mit den Lastenrädern werden bereits seit 2017 in Hamburg und Berlin bei ausgewählten Sendungen Lieferungen bis zu 250 Kilo zugestellt.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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