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Dienstag, 22 Mai 2018 11:25

Bundestag: "Ergänzende Antwort" zu Zugverspätungen

Die Bundesregierung hat eine "ergänzende Antwort" (19/1978) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der 17. Wahlperiode (17/3336) vorgelegt. Die erneute Beantwortung der Kleinen Anfrage erfolgt aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes vom 7. November 2017, wonach die Bundesregierung seinerzeit die Auskünfte zu Unrecht verweigert hat.

In der Antwort listet die Regierung unter Bezugnahme auf Auskünfte der Deutschen Bahn AG (DB AG) die Verspätungsminuten von Zügen in den Jahren 2005 bis 2009 auf. Laut der Vorlage wurden im angefragten Zeitraum für alle Züge pro Jahr zwischen 121 Millionen (2009) und 168 Millionen (2006) Verspätungsminuten erfasst.

Im angefragten Zeitraum wurden für alle Züge pro Jahr zwischen 121 Mio. und 168 Mio. Verspätungsminuten erfasst.

2005: 142.384.936 Verspätungsminuten
2006: 167.639.459 Verspätungsminuten
2007: 167.438.165 Verspätungsminuten
2008: 145.236.964 Verspätungsminuten
2009: 121.380.007 Verspätungsminuten

Der Anstieg in den Jahren 2006/2007 resultiert vor allem durch die in den beiden Jahren aufgetretenen externen Einflüsse, wie z. B. Hochwasser, der Sturm Kyrill, extreme winterliche Wetterbedingungen, Bombenfunde am Fahrweg und Streiks.

Pressemeldung Bundestag

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