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Donnerstag, 21 Juni 2018 11:13

Bundesnetzagentur: Marktdialog zur Entflechtung im Eisenbahnmarkt

Die Bundesnetzagentur hat gestern (20.06.18) in Berlin eine Diskussionsveranstaltung zur organisatorischen Trennung und Entflechtung im Eisenbahnmarkt durchgeführt. "Die Entflechtung muss so ausgestaltet sein, dass sie dem Eisenbahnmarkt nützt und dem Unternehmen nicht schadet", sagt Dr. Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur

Entflechtung im Eisenbahnmarkt

Seit Inkrafttreten des Eisenbahnregulierungsgesetzes im September 2016 ist die Bundesnetzagentur für die Überwachung der organisatorischen Trennung und Entflechtung von Eisenbahnverkehrsunternehmen und Eisenbahninfrastrukturbetreibern zuständig. Die Entflechtungsvorschriften dienen insbesondere dazu Diskriminierungen, Quersubventionierungen und anderen Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Darstellung der gesetzlichen Grundlagen zur Entflechtung im Eisenbahnregulierungsgesetz und der Information über die gesetzlichen Befreiungstatbestände. Darüber hinaus wurden alle Marktteilnehmer zu ihren Informationsbedürfnissen befragt. Betroffene Unternehmen sollten somit alle notwendigen Informationen darüber haben, welche Pflichten Sie betreffen und welche nicht.

Zahlreiche Teilnehmer am Marktdialog

Teilnehmer waren Eisenbahnverkehrsunternehmen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen und Verbände. Die Vorträge beschäftigten sich mit der aktuellen Gesetzeslage und den Befreiungsmöglichkeiten sowie der Zukunft der Entflechtung. Die verschiedenen Marktteilnehmer berichteten zudem über ihre bisherigen Erfahrungen und zukünftigen Erwartungen.

Bundesnetzagentur unterstützt die Marktteilnehmer

Die Bundesnetzagentur wird auch künftig ihren Beitrag zu einem diskriminierungsfreiem Zugang zur Infrastruktur, angemessenen Nutzungsentgelten und einer interessengerechten Kapazitätsbewirtschaftung leisten. Die Erkenntnisse des Marktdialogs tragen dazu bei Entscheidungen über Entflechtungsregeln so zu treffen, dass die Unternehmen nicht unnötig mit Bürokratie belastet werden.

Pressemeldung Bundesnetzagentur

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Letzte Änderung am Donnerstag, 21 Juni 2018 12:24