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Mittwoch, 20 März 2019 07:05

Frankreich/Schweiz: Noch kein Rezept gegen die Ausdünnung des Lyria Paris - Lausanne

Nach ihrem Treffen am 27. Februar mit Guillaume Pépy, dem Präsidenten der SNCF, berief Marie-Guite Dufay, Präsidentin der Region Burgund-Franche-Comté, am Mittwoch, den 13. März, in Dole den Überwachungsausschuss für den Dienst Lyria1 ein, um über alternative Vorschläge zur vorgesehenen Abbestellung  einer von vier Hin- und Rückfahrten mit dem TGV zwischen Paris und Lausanne über Dijon, Dole, Mouchard, Frasne und Vallorbe zu erörtern.

Die verschiedenen von Lyria vorgeschlagenen Maßnahmen sind dem Ausschuss in ihrer jetzigen Form nicht akzeptabel. Die Ankunft neuer, komfortablerer und geräumigerer Doppelstockzüge allein kann es nicht rechtfertigen, die derzeitigen Lyria-Verbindungen um ein Viertel zu reduzieren.

Darüber hinaus müssen die vorgeschlagenen Fahrpläne verbessert werden. Der Kanton Waadt hat ein Fahrplanschema vorgelegt, das es verdient, durch vertiefte technische Studien untersucht zu werden.

Ein neues Treffen ist für den 10. April geplant. Der Ausschuss erwartet neue Vorschläge von Lyria und der SNCF, die seine Forderungen berücksichtigen.

Abschließend setzt sich der Überwachungsausschuss einstimmig dafür ein, einen Augschub auf jede einseitige Entscheidung anzuwenden, bis eine globale, gemeinsam konstruierte Lösung gefunden ist.

WKZ, Quelle Comité de suivi de la desserte du TGV Lyria, Region Bourgogne Franche Comté

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Letzte Änderung am Dienstag, 19 März 2019 16:51

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