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Mittwoch, 27 März 2019 07:05

Italien: FS Italiane erwirtschaftet 2018 ein konsolidiertes Nettoresultat von 559 Mio. Euro

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Der Verwaltungsrat der Ferrovie dello Stato Italiane hat am 26.03.19 den Entwurf des Jahresfinanzberichts der Gesellschaft, der auch den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 enthält, geprüft und genehmigt. Erstmals in der Geschichte des Konzerns übertraf der Betriebsertrag die 10-Milliardengrenze und lag bei 12,1 Mrd. Euro (+30% gegenüber 2017). Die Betriebskosten von 9,6 Mrd. Euro (-37,6%) sanken stärker als die Umsatzerlöse anstiegen und folgten damit einer fortschreitenden Rationalisierung in der zweiten Jahreshälfte.

Das EBITDA des Konzerns stieg auf 2,5 Mrd. Euro (+7,1%) bei einer EBITDA-Marge von 20,5%, während das EBIT 2018 714 Mio. Euro erreichte (-0,5%), was einer EBIT-Marge von 5,9% entspricht.

Der Netto-Gewinn stieg 2018 auf 559 Mio. Euro (+1,2%). Dieser Anstieg würde unter Berücksichtigung einmaliger Vorgänge wie unerwarteter Gewinne (128 Mio. EUR im Jahr 2017 aufgrund neuer Vorschriften über elektrische Traktionsenergie auf der Schiene in den Jahren 2015- 2016) sogar über 30% liegen.

Die FS Italiane Gruppe erreichte insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2018 ein Volumen an technischen Investitionen in Höhe von 7,5 Mrd. Euro (davon 98% in Italien). Diese Investitionen trugen zum Gesamtinvestitionsvolumen des Landes bei und unterstützten die Entwicklung und Verbesserung der Bereiche Verkehr, Infrastruktur und Logistik.
Der verteilte wirtschaftliche Wert, im Wesentlichen die Summe aus Betriebskosten und Löhnen und Gehältern der Arbeitnehmer, beträgt 9,9 Mrd. Euro (81% des direkt erwirtschafteten wirtschaftlichen Wertes). Die Aktivitäten und Investitionen der FS-Gruppe tragen direkt und indirekt zum Wachstum der italienischen Wirtschaft um 0,9% des BIP bei.

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Konzern hat sich auch durch Unternehmenszukäufe von 74.436 auf 82.944 erhöht.

Der Konzern stärkt seine hohe finanzielle Solidität mit einem Eigenkapital Ende 2018 von fast 41,8 Mrd. Euro (+8%).

Die Netto-Finanzposition (NFP) liegt bei 6,7 Mrd. Euro (-8,5%). Die finanzielle Solidität des Konzerns spiegelt sich auch im Rating (BBB) wider, das Fitch und Standard & Poor's im Herbst 2018 für Ferrovie dello Stato Italiane vergeben haben.

Die wichtigsten operativen Segmente trugen erneut zur positiven Entwicklung der FS-Italiane-Gruppe bei, darunter insbesondere der Infrastruktursektor - bestehend aus Rete Ferroviaria Italiana als erster operativer Einheit gefolgt von der Straßenverwaltung Anas - mit einem Nettogewinn von 399 Mio. Euro im Jahr 2018 und der Verkehrssektor - bestehend aus dem führenden Unternehmen Trenitalia gefolgt von Mercitalia und Busitalia im Fracht- und Busverkehr sowie Netinera Deutschland mit Nah- und Stadtverkehr in Deutschland - mit einem Nettogewinn von 190 Mio. Euro.

Die Gruppe FS Italiane konzentriert ihre Aktivitäten und strategischen Pläne daher auf ihr Engagement im Personenverkehr mit neuen Dienstleistungen und einem besonderen Fokus auf den lokalen und regionalen Verkehr (technische Investitionen in Höhe von 525 Mio. Euro) und auf den Kunden, dessen Zufriedenheit durch neue Verträge mit den Regionen in den Mittelpunkt gestellt wird. Aus infrastruktureller Sicht sind die Hauptziele "Sicherheit", "Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit", "Leistungssteigerung" sowie "Effizienz, Innovation und Nachhaltigkeit".

WKZ, Quelle FS Italiane

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Letzte Änderung am Dienstag, 26 März 2019 21:03

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