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Donnerstag, 25 April 2019 11:33

Frankreich: Region Grand Est gibt eine Vorinformation zum Dienst Bruche-Piémont-Vosges

Die Region Grand Est hat im Amtsblatt der Europäischen Union zwei Vorinformationen zur Ausschreibung eines Öffentlichen Dienstleistungsauftrag über die Erbringung von Schienen- und Straßenpersonenverkehrsdiensten für den Dienst Bruche-Piémont-Vosges gegeben (2019/S 065-151596, 2019/S 073-174166).

Der Dienst Bruche-Piémont-Vosges umfasst die Linien

• Epinal - Saint-Dié-des-Vosges und
• Sélestat - Molsheim - Strasbourg

Das aktuelle Transportangebot entspricht einem Volumen von 1,5 Mio. Zugkilometern pro Jahr:

• Strasbourg - Barr- Molsheim - Sélestat: 0.65 Mio. Zugkilometer/Jahr
• Strasbourg - Molsheim: 0,2 Mio. Zugkilometer/Jahr
• Strasbourg - Molsheim - Saales - Saint-Dié-des-Vosges - Epinal: 0,65 Mio. Zugkilometer/Jahr zwischen Strasbourg und Saint-Dié-des-Vosges, der Abschnitt Saint-Dié-des-Vosges - Épinal wird seit Dezember 2018 durch einen Straßenverkehr ersetzt, während die Renovierung der Eisenbahn geplant und durchgeführt wird.

Diese Strecken sind nicht elektrifiziert (mit Ausnahme des Abschnitts Épinal-Arches) und werden mit Dieselfahrzeugen betrieben, die von der Region Grand Est bereitgestellt werden. Der Betreiber ist für die Instandhaltung der Fahrzeuge verantwortlich. Diese werden von der Region Grand Est sowie den Wartungseinrichtungen zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf kann der Betreiber vorübergehend aufgefordert werden, Wartungsarbeiten in den bestehenden Anlagen der SNCF Mobilités durchzuführen.

Auf all diesen Strecken müssen zusätzliche Straßendienste erbracht werden. Die Region Grand Est erwartet sogar, dass der Betreiber sowohl Schienen- als auch Straßenverkehrsdienste anbietet. Darüber hinaus kann das Dienstleistungsangebot zunächst eine Verpflichtung zum Ersatz von Straßendienstem für den Abschnitt Épinal - Saint-Dié-des-Vosges beinhalten: Da die Strecke zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung außerplanmäßige Sanierungsarbeiten erfordert, kann der Betreiber verpflichtet werden, einen alternativen Straßenbetrieb sicherzustellen, wenn diese Arbeiten nicht abgeschlossen sind, bevor der öffentliche Dienstleistungsauftrag tatsächlich beginnt.

Der Betreiber wird den Dienst vermarkten: Vertrieb, Fahrgastinformation, Kontrolle, Kundenbeziehungen. Er wird Kommunikations- und Werbemaßnahmen in dem Bereich, in dem er tätig sein wird, durchführen. Der Betreiber muss ein Eisenbahnunternehmen mit Sicherheitszertifikat sein. Die Region Grand Est könnte dem Betreiber eine Entschädigung als Gegenleistung für den Betrieb des Dienstes in Abhängigkeit vom Niveau der Fahrgastzahlen und Einnahmen gewähren.

Das Startdatum 01.03.2022 und die Dauer des Vertrages über 138 Monate sind Richtwerte. Der Starttermin des Auftrags kann entsprechend der Dauer des Vergabeverfahrens geändert werden. Die Laufzeit des Vertrages liegt zwischen 96 und 180 Monaten. Die Betriebsvereinbarung kann eine erste feste Tranche und eine oder mehrere optionale Tranchen umfassen.

Das derzeit dem Dienst Bruche-Piémont-Vosges zugewiesene Personal kann von der Fortsetzung seiner Arbeitsverträge sowie von der Aufrechterhaltung des Tarifvertrags für den Eisenbahnsektor profitieren. Die Übernahme von Straßenverkehrspersonal für diesen Dienst muss ebenfalls vom Betreiber in Übereinstimmung mit dem Rechts- und Verwaltungsrahmen und dem Tarifvertrag organisiert werden.

WKZ, Quelle EU-Amtsblatt

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Letzte Änderung am Donnerstag, 25 April 2019 13:56

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