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Mittwoch, 15 Mai 2019 12:56

Österreich: Komplettsperre Semmering-Bergstrecke erfordert Umleitung von Güterzügen auf die Weststrecke

Aufgrund von Bauarbeiten am Semmering, die eine Komplettsperre der Semmering-Bergstrecke erforderlich machen, werden während der Sperre Güterzüge über die Westbahnstrecke umgeleitet. Züge des ÖBB Nah- und Regionalverkehrs verkehren deshalb vom 18. bis 28. Mai 2019 zwischen Linz und Attnang-Puchheim nur eingeschränkt.

Die Nahverkehrszüge 4422, 4410, 4412, 4414, 4416, 4418 und 4420 in Richtung Attnang-Puchheim sowie die Züge 4417, 4427, 4429, 4411, 4413, 4415 und 4419 von Attnang-Puchheim nach Linz entfallen ersatzlos. ÖBB-Kunden haben die Möglichkeit auf SB/R/REX-Züge des Nahverkehrs sowie Züge des Fernverkehrs umzusteigen.

Die Maßnahmen an der Schieneninfrastruktur auf der Semmeringbahn finden statt, damit ein sicherer und pünktlicher Zugbetrieb gewährleistet bleibt. Die denkmalgeschützte Semmeringstrecke zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag stellt eine der intensivst genutzten Bahnstrecken im Netz der ÖBB dar – ist sie doch ein Nadelöhr auf der Nord-Süd-Verbindung im Osten Österreichs und auf europäischer Ebene. Deshalb führen die ÖBB bis 2025 weitreichende Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Bergstrecke durch. Mitte März haben bereits Arbeiten begonnen, die einen Schienenersatzverkehr für den Nahverkehr zwischen Payerbach-Reichenau und Mürzzuschlag von 16. März bis inklusive 10. Juni erfordern. Die intensivste Phase findet jetzt in der zweiten Mai-Hälfte von 18. bis 28. Mai statt. In diesem Zeitraum muss auf der Semmeringstrecke nicht nur für den Nahverkehr, sondern auch für den Fernverkehr ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Der Schienenersatzverkehr für die Fernverkehrszüge betrifft den Abschnitt Wiener Neustadt – Mürzzuschlag. Der Nahverkehr fährt während der Totalsperre zwischen Neunkirchen und Mürzzuschlag im Schienenersatzverkehr. Der Güterverkehr wird zum Teil über die Weststrecke umgeleitet. In die Maßnahmen auf der Semmering-Bergstrecke werden heuer 37,6 Millionen Euro investiert.

Pressemeldung ÖBB

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