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Samstag, 01 Juni 2019 15:27

Großbritannien: 30 Mio. GBP zur Sicherung der Eisenbahnlinie durch Dawlish (Devon) "für die nächsten 100 Jahre"

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Die heutigen Anlagen (Bahnstrecke und Promenade westlich des Bahnhofs von Dawlish) im August 2018. FotosRüdiger Lüders.

Die Arbeiten an einem 30 Millionen Pfund teuren Projekt zum Schutz der Küstenbahnstrecke zwischen Exeter und Plymouth, die vor fünf Jahren bei einem Sturm ins Meer gespült und nur notdürftig repariert worden war, beginnen am kommenden Montag in Dawlish, Devon. 

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Dort wird jetzt ein neuer 7,5 m hoher Damm gebaut, nachdem die Strecke während der verheerenden Stürme am 4. Februar 2014 eingestürzt war. Die Gleise, die Devon und Cornwall mit dem Rest des Landes verbinden, hingen damals in der Luft, nachdem hohe Wellen Löcher in die Uferbefestigung gerissen hatten.

Network Rail will nun "die Zukunft der Strecke für die nächsten 100 Jahre sichern" und verweist dabei auf Prognosen über einen Meeresspiegelanstieg von 0,8 m (3 ft) in den nächsten 100 Jahren.

Die jetzt beginnenden Bauarbeiten dauern zunächst bis 14. Juli und ruhen dann während des Sommers, um die Badegäste im beliebten Seebad Dawlish nicht zu stören. Ab Anfang September werden die Arbeiten dann fortgesetzt und sollen bis Ende Januar 2020 abgeschlossen sein.

Der eigentliche Bau der neuen Seemauer wird im September beginnen. Dann werden Betonfertigteilplatten installiert, eine Gleisentwässerung eingebaut und die bestehenden Promenadenabschnitte durch vormontierte Betonfertigteile ersetzt. Rampen werden die neue, um ca. 1 m erhöhte Promenade mit den bestehenden Gehwegen an der Bahnunterführung westlich des Bahnhofs von Dawlish verbinden.

Geschäftsführer Mark Langman der Western Route von Network Rail betonte, "weltweit führende Ingenieure" hätten die Pläne entworfen, "um sicherzustellen, dass die Eisenbahnlinie für die kommenden Generationen widerstandsfähiger gegen extreme Witterungsbedingungen und steigende Meeresspiegel ist".

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Letzte Änderung am Samstag, 01 Juni 2019 15:56

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