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Donnerstag, 13 Juni 2019 07:00

Italien: Trenord mit neuen Rekordzahlen

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Freitags sind die Trenord-Züge immer total überfüllt, aber mit Nachwuchs wie Lorenzo wird das besser werden. Fotos Trenord.

Der beliebteste Tag in den Trenord-Zügen? Freitags mit über 803.000 Passagieren an Bord. Eine Rekordzahl, die die Lombardei als die erste italienische Region für den Personenverkehr bestätigt, mit 26% der Passagiere aus ganz Italien. Trenord erwirtschaftete 2018 209 Mio. Euro mit einer durchschnittlichen Präsenz von über 802.000 Euro an Wochentagen, 7% mehr als im Vorjahr. Das Wachstumstempo bleibt auch an Feiertagen unverändert, wenn 300.000 Fahrgäste befördert werden.

Das geht aus dem Trenord-Nachhaltigkeitsbericht 2018 hervor, der nach den Richtlinien der GRI - Global Reporting Initiative erstellt wurde und erneut das stetige Wachstum der Fahrgäste im lombardischen Schienenverkehr bescheinigt: 2018 nutzten jeden Tag 150.000 mehr Fahrgäste als 2011 den Zug, dem Geburtsjahr von Trenord.

Um den nachhaltigen Wert des Zuges herauszustellen, hat Trenord das Projekt Green Train ins Leben gerufen. 2018 hat der Zug in der Lombardei die Emission von 1,5 Mio. t CO2 eingespart, was mehr als 13 Mio. Euro an vermiedenen Sozialkosten entspricht. Mehr als 139 Mio. Autofahrten auf den Straßen wurden durch das kapillar ausgerichtete Netzwerk von Trenord eingespart, das mehr als 420 Stationen in der Lombardei erreicht.

"Diese Kapillarität, in einem so weitläufigen und komplexen Gebiet wie der Lombardei, macht den Zug zur besten Antwort auf das Bedürfnis nach Mobilität. Der Zug ist nicht nur billig, ökologisch und schnell. Der Zug ist das billigste, umweltfreundlichste und schnellste Beförderungsmittel", sagen Präsident Federica Santini und Geschäftsführer Marco Piuri.

Leider stehen diese Zahlen nicht immer mit der Pünktlichkeit und dem Komfort der Züge sowie der Zufriedenheit der Pendler in Einklang.

WKZ, Quelle Trenord

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