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Freitag, 28 Juni 2019 07:05

Schweden: Erster Lint 41 der Inlandsbanan auf Präsentationstour

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Am 25. Juni stellte Inlandsbanan AB seinen ersten neuen Triebwagen Alstom Lint 41 dem Publikum in Östersund vor. Am 26. Juni wurde das neue Fahrzeug in Orsa von den Orsayrans Spelmän begrüßt. Der Triebwagen setzt seine Begrüßungsfahrt nun in Richtung Süden mit Stationen in Svenstavik, Röjan und Sveg fort.

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Das Fahrzeug ist eines von fünf neu erworbenen Fahrzeugen des Modells Alstom Lint 41. Der aktuelle Innenraum ist für den Personenverkehr auf kürzeren Strecken ausgelegt.

Moderne Fahrzeuge und der regelmäßige öffentliche Verkehr auf der Schiene tragen viel zur Entwicklung und Attraktivität der Gemeinden an der Inlandsbanan bei. Eine Modernisierung der Infrastruktur der Inlandsbanan ist auch geplant und würde die Attraktivität des Zugverkehrs durch eine Halbierung der Reisezeit noch weiter erhöhen. Die Züge fahren 120 km/h und können mit technischen Anpassungen auf 140 km/h gesteigert werden. Die heutige Strecke ermöglicht 100 km/h und soll zukünftig auf 140 km/h ausgebaut werden.

Die Inlandsbanan AB arbeitet seit langem daran, die Landkreise entlang der Strecke für die Verlagerung des öffentlichen Verkehrs von der Straße auf die Schiene zu gewinnen. Seit Herbst 2018 arbeiten die Inlandsbanan AB und die Gemeinden Östersund, Berg, Härjedalen, Orsa und Mora aktiv an einem umfassenden Ansatz zur Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Als erstes soll in diesem Herbst ein Pendlerverkehr zwischen Orsa und Mora beginnen. Die Eigentumsrichtlinie der Inlandsbanan AB gestattet auch die Aufgabe, öffentliche Verkehrsmittel auf das Gleis zurückzubringen.

Die vier restlichen Triebfahrzeuge befinden sich derzeit noch in Polen. Dort müssen Anpassungen für mehr Komfort auf längeren Strecken vorgenommen werden, bevor sie nach Schweden gebracht werden. Weitere Modifikationen, z.B. mit einer barrierefreien Toilette in der Mitte des Zuges und Kaffeeservice im Salonbereich werden durchgeführt. Ein erhöhter Bedarf an nachhaltigem Reisen bedeutet auch, dass Platz für Fahrräder an Bord sein sollte .Bis zum Verkehrsbeginn werden detaillierte Tests und Auswertungen unter anderem von Rollstuhlrampen durchgeführt.

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Inlandsbanan

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