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Dienstag, 02 Juli 2019 07:00

Frankreich/Spanien: Verwaltungsrat der Renfe genehmigt Eintritt in den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Frankreich

renfe

Foto Renfe.

Der Verwaltungsrat von Renfe Operadora hat in seiner Sitzung am 01.07.19 den Einstieg des Unternehmens in den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Frankreich genehmigt. Auf diese Weise bereitet sich auf einen Start im Dezember 2020 vor, um mit eigenen Dienstleistungen und Ressourcen zu konkurrieren.

Das Unternehmen hat bereits bei den französischen Behörden die erforderlichen Genehmigungen beantragt, insbesondere bei der Regulierungsbehörde Arafer, der Sicherheitsbehörde EPSF und dem Infrastrukturmanager SCNF Reseau. Letzterer wurde um Erlaubnis gebeten, die Pariser Bahnhöfe anzufahren, aber angesichts der technischen Schwierigkeiten und Anforderungen wird dies erst in einer zweiten Phase erfolgen.

Renfe wird diese Dienste vorerst mit S100-Zügen von Alstom betreiben, die bereits für den Betrieb auf französischem Gebiet zugelassen sind. Renfe arbeitet an der Zulassung von Zügen der Baureihe 106, die effizienter und leistungsfähiger sind.

Im Rahmen der internationalen Expansion wird Renfe in Kürze ein festes Büro in Frankreich mit Sitz in Lyon eröffnen.

Die Initiative stellt einen neuen Schritt im Internationalisierungsprozess von Renfe dar. In Saudi-Arabien arbeitet Renfe am Hochgeschwindigkeitsprojekt zur Verbindung der Städte Mekka und Medina, in den Vereinigten Staaten am Hochgeschwindigkeitszug von Texas Central, um Dallas/Fort Worth mit Houston in einer Fahrzeit von weniger als 90 Minuten zu verbinden.

WKZ, Quelle Renfe

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