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Montag, 15 Juli 2019 07:00

Russland: RŽD legt interaktive Karten zum Ausbau der transsibirischen und Baikal-Amur-Magistralen vor

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Foto RŽD.

Vertreter des russischen Bahnbetreibers RŽD trafen sich am 12.07.19 unter dem Vorsitz des stellvertretenden Premierministers Maksim Akimov zur Entwicklung der transsibirischen und Baikal-Amur-(BAM)-Magistralen. 

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Transibische Eisenbahn. Grafik RŽD.

"Im Jahr des 45-jährigen Bestehens des des Baues der BAM übernehmen wir den wichtigen Stab früherer Generationen von Eisenbahnbauern und setzen dieses wichtige Projekt für das Land um. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen bei der Kapazitätserweiterung der östlichen Polygonbahnen. Da sowohl die BAM als auch die Transsibirische Eisenbahn lebende Organismen sind, müssen wir sicherstellen, dass sie eine neue Entwicklung, ein neues Leben erhalten", sagte Maksim Akimov.

Auf der Sitzung wurden die Fortschritte der ersten Phase der Modernisierung des östlichen Polygons, die Vorbereitungen für die zweite Phase und mögliche Perspektiven bis 2030 erörtert.

Das Projekt zur Modernisierung der BAM und der Transsibirischen Eisenbahn wurde 2013 gestartet, um die Entwicklung der russischen Industrie mit dem Verkehrssystem zu synchronisieren. Diese Entscheidung wurde vor allem durch die Verschiebung der russischen Kohletransporte von der westlichen in die östliche Richtung verursacht. Die Gesamtkosten der Maßnahmen im Zeitraum 2013-19 wurden zunächst auf 562,4 Mrd. RUB (7,9 Mrd. Euro) geschätzt - davon 102,3 Mrd. aus dem Bundeshaushalt, 150 Mrd. aus dem Nationalen Sozialfonds und 310,1 Mrd. aus der OAO "RŽD" - sanken aber aufgrund von Optimierungsmaßnahmen auf 520,5 Mrd. RUB (7,3 Mrd. Euro).

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BAM. Grafik RŽD.

"Die jährliche Überprüfung des Unternehmens zeigt einen signifikanten positiven Effekt sowohl für die Gesamtwirtschaft des Landes als auch für die Regionen Sibirien, Transbaikalien und Fernost. Die Umsetzung des Projekts ist ein starker Treiber für ihre wirtschaftliche Entwicklung und wird rechtzeitig abgeschlossen werden", sagte der Generaldirektor und Vorsitzende des Vorstands der OAO "RŽD" Oleg Belozërov.

Gemäß der Mai-Verordnung über die Erhöhung der Tragfähigkeit der BAM und Transsibirischen Eisenbahn um das Eineinhalbfache (bis zu 180 Mio. t im Jahr 2024) hat die OAO "RŽD" die nächste Phase des Programms zur Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur des östlichen Polygons ausgearbeitet. Es ist Teil des Gesamtplans zur Modernisierung und Erweiterung der Hauptinfrastruktur für den Zeitraum bis 2024.

Die Kosten des Projekts betragen 493 Mrd. RUB (6,9 Mrd. Euro). Diese Parameter sind im langfristigen Entwicklungsprogramm der OAO "RŽD" enthalten. Im Laufe des Projekts ist geplant, rund 1310,3 km zusätzliche Hauptgleise, 32 Überholungsgleise und 29 Bahnhöfe zu bauen bzw. rekonstruieren.

Maksim Akimov betonte die Bedeutung einer kontinuierlichen Überprüfung sowohl aus Sicht des Baus als auch aus Sicht der erreichten Kapazitäten. In diesem Zusammenhang stellte die OAO "RŽD" auf der Sitzung den Entwurf einer interaktiven Karte der Modernisierung des östlichen Polygons vor.

Die Karte hat eine mehrschichtige Struktur, die die Aktivitäten im Rahmen der ersten und zweiten Modernisierungsstufe darstellt. Für jedes Objekt wird eine Karte mit detaillierten Informationen über das Investitionsvolumen nach Jahren, Kapazität und Transport vor und nach der Durchführung der Aktivitäten am Standort erstellt. Bis jetzt zeigt die interaktive Karte die geplanten Daten über Investitionsprojekte, um schließlich zu einem einzigen integrierten Kontrollsystem für die Durchführung von Aktivitäten zur Entwicklung des östlichen Polygons ausgebaut zu werden.

Im Anschluss an die Ergebnisse der Sitzung beauftragte Maksim Akimov, Vorschläge für die Entwicklung eines Dokuments oder einer Reihe von Dokumenten vorzulegen, die die Hauptziele der Arbeit des Unternehmens über den Horizont von 2025 - bis 2030 und im Perspektivenzeitraum bis 2035 hinaus definieren.

WKZ, Quelle RŽD

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Letzte Änderung am Sonntag, 14 Juli 2019 19:28

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