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Freitag, 26 Juli 2019 08:49

Österreich: ÖBB begrüßen Ergebnisse zum Transitgipfel

Die ÖBB begrüßen ausdrücklich den positiven Ausgang des gestrigen (25.07.19) Verkehrsgipfels in Berlin. Die Rollende Landstraße (RoLa) ist seit Jahren ein wirksames Instrument zur Verringerung der Verkehrsbelastung der Tiroler Bevölkerung und steht auch in der aktuellen Transitproblematik am Brenner als Lösungsansatz zur Verfügung.

„Die Kapazitäten sind da. Die Schiene ist bereit“, resümiert ÖBB Generaldirektor Andreas Matthä die Ergebnisse des Verkehrsgipfels.„Die RoLa bietet schon heute eine umweltfreundliche Transportmöglichkeit für mehr als 200.000 LKW pro Jahr. Diese Kapazitäten können bis 2021 auf rund 450.000 LKW erhöht werden“ so Matthä weiter.

Besonders die von Bundesminister Reichhardt angekündigte Unterstützung der RoLa ist ein wichtiger Schritt zu einer Verbesserung für alle Tirolerinnen und Tiroler. Österreich sei aufgrund der geografischen Lage ein Transitland, erklärt der ÖBB Generaldirektor: „Wir müssen uns bewusst entscheiden, ob wir ein Bahn- oder ein LKW-Transitland sein wollen. Ich denke diese Entscheidung wurde heute getroffen. Mit dem richtigen Ausgang, wie ich meine“.

Das Bekenntnis der Bundesminister Reichhardt und Scheuer zu einer gemeinsamen Vorgehensweise ist für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze eine Verbesserung. „Die Transitlast trifft Österreich ebenso wie Deutschland. Dass beide Länder gemeinsam mit ihrem Anliegen an die EU Kommission herantreten, ist ein bedeutendes Signal“, zeigt sich Matthä über die Bemühungen zur Anhebung der beihilferechtlichen Obergrenze erfreut.

Pressemeldung ÖBB-Holding AG

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Letzte Änderung am Freitag, 26 Juli 2019 08:59

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