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Donnerstag, 22 August 2019 13:31

Slowenien: Kohäsionspolitik verbessert den Eisenbahnanschluss Maribor

Die EU stellt 101 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds für die Modernisierung des Eisenbahnabschnitts zwischen den slowenischen Städten Maribor und Šentilj nahe der Grenze zu Österreich in Richtung Graz bereit. Die von der EU finanzierten Arbeiten zielen darauf ab, die Reisezeiten zu verkürzen, die Geschwindigkeit und die Eisenbahnsicherheit zu erhöhen und eine größere Frachtkapazität auf der Strecke zu gewährleisten.

Durch das Projekt wird die Zahl der Züge zwischen Maribor und Šentilj von 67 auf 84 pro Tag erhöht, wobei die prognostizierten Steigerungen des Verkehrsaufkommens bis 2039 auf diesem Teil des Baltisch-Adriatischen Korridors im zentralen transeuropäischen Verkehrsnetz berücksichtigt werden.

Die für Verkehr zuständige Kommissarin Violeta Bulc sagte dazu: "Dank dieser Kohäsionsinvestition werden Einheimische und Touristen schneller und sicherer zwischen Maribor und Šentilj und bis zur Grenze reisen können. Ich hoffe, es wird die Menschen davon überzeugen, ihr Auto zu Hause zu lassen und diese umweltfreundlichere Transportmöglichkeit zu nutzen. Darüber hinaus wird dieses von der EU geförderte Projekt eine Intensivierung des Güterverkehrs ermöglichen, was sich positiv auf Beschäftigung, Handel und Wachstum im Land auswirken wird."

Zu den Arbeiten gehören auch die Sanierung der Stationen Maribor Tezno, Maribor, Pesnica und Šentilj, die Verbesserung des Tunnels Šentilj und der Bau des Pekeltunnels. Die neue Eisenbahnstrecke soll bis Februar 2023 in Betrieb gehen.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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