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Mittwoch, 11 September 2019 08:00

Belgien: Umstellung der Signaltechnik in Brüssel führt zu Zugausfällen

infrabel

Foto Infrabel.

Vom 14. Oktober (4 Uhr) bis 12. November (4 Uhr) wird der Infrastrukturbetreiber Infrabel die Endphase des Projekts zur Modernisierung der Nord-Süd-Achse in Brüssel durchführen, was insbesondere auf der vollständigen Digitalisierung der Verkehrsleitung basiert. Diese letzte Phase betrifft die Modernisierung der Signalanlage auf der Südseite des Bahnhofs Bruxelles-Midi.

Der Ersatz dieser 1/2 Jahrhundert alten Technologie ist unerlässlich, um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. In Bezug auf die Sicherheit ist ein Technologiesprung auch eine wesentliche Voraussetzung für die Installation des permanenten Zugsicherungssystems (ETCS), das es Belgien ermöglichen soll, die höchsten Standards der Eisenbahnsicherheit zu erreichen.

Konkret wird diese Arbeit für einen Monat den Zugverkehr zum Bahnhof Bruxelles-Midi und die Kapazität des gesamten Nord-Süd-Knotens reduzieren. Diese Arbeit zwingt die SNCB, während dieser Zeit ihre Zugverbindungen nach und von Brüssel zu reduzieren, und das während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten.

Die operativen Teams von SNCB und Infrabel arbeiten eng zusammen, um einen alternativen Beförderungsplan auszuarbeiten, der darauf abzielt, die Auswirkungen dieser Arbeiten auf die Fahrgäste so weit wie möglich zu begrenzen. Dieser Plan wird derzeit ausgearbeitet.

Von den 300 Zügen, die den Knotenpunkt werktags während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit nutzen, wird die überwiegende Mehrheit weiterhin ihrer üblichen Route auf der Nord-Süd-Achse folgen. Etwa zehn "P"-Züge (trains de pointe) werden nicht fahren können. Rund dreißig "P"-Züge werden zu einem anderen Brüsseler Bahnhof umgeleitet oder auf ihrer Strecke begrenzt: Für diese Züge werden alternative Lösungen entwickelt, um die Haus-zu-Haus-Reise der betroffenen Fahrgäste so weit wie möglich zu erleichtern. Der Schwerpunkt liegt auf der Intermodalität, um das Endziel zu erreichen: über Verbindungen mit Zügen, die es den Menschen ermöglichen, innerhalb der Region Brüssel zu reisen, aber auch über andere nachhaltige Verkehrsmittel wie Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen, die von der STIB angeboten werden und zu denen Kontakte bestehen.

An den Wochenenden vom 1. bis 3. und 9. bis 11. November wird der Zugverkehr zwischen Brüssel-Midi und Hal unterbrochen. Dies wird sich auch auf den internationalen Zugverkehr auswirken. Auch ein alternativer Transportplan für diese beiden Wochenenden wird derzeit ausgearbeitet. Eine gemeinsame Mitteilung von SNCB, Infrabel und STIB findet am Dienstag, den 24. September statt. Diese Mitteilung wird detaillierte Zug für Zug Informationen und Reisetipps enthalten.

WKZ, Quelle SNCB, Infrabel

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Letzte Änderung am Mittwoch, 11 September 2019 06:56

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