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Montag, 30 September 2019 07:05

Frankreich: Instandhaltungstechnikzentrum für den Leman Express in Annemasse eingeweiht

sncf

Die Region Auvergne-Rhône-Alpes hat am 27.09.19 das Instandhaltungstechnikzentrum für den Leman Express in Annemasse eingeweiht, das sie mit 14,7 Mio. EUR vollständig finanziert hat. Die Region investiert insgesamt 315 Mio. EUR in die Entwicklung des Léman Express für den Großraum Genf. Der Léman Express wird zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember zum größten grenzüberschreitenden Schienennetz Europas und verbindet 45 Bahnhöfe auf 230 km Strecken, dank der Eröffnung der neuen Verbindung CEVA (Cornavin-Eaux-Vives-Annemasse).

Die Instandhaltungswerkstatt in der Nähe des Bahnhofs Annemasse umfasst rund 12.000 m2 in den Gemeinden Annemasse und Ville-La-Grand.
Das ca. 2.000 m2 große Hauptgebäude ist mit zwei Unterflurgleisen ausgestattet, so dass routinemäßige und korrigierende Wartungsarbeiten durchgeführt und die Unterbodenkomponenten des Zuges, wie z.B. die Achsen, ausgetauscht werden können. Das Werk kann französische Regiolis-Züge, aber auch schweizer Flirt-Züge aufnehmen.

Am Standort Annemasse wurden zwischen 25 und 30 Arbeitsplätze geschaffen, entweder durch externe Rekrutierung oder durch interne Versetzung innerhalb des Unternehmens SNCF.

Die Region hat das gesamte französische Rollmaterial, 17 Régiolis-Alstom-Züge mit Investitionen in Höhe von 210 Mio. EUR finanziert. Diese Züge der neuen Generation können auf französischen und schweizerischen Schienen fahren und bieten einen ausreichenden und geeigneten Transport für den grenzüberschreitenden Verkehr. Mit ihrem integrierten niedrigen Boden bieten sie eine verbesserte Zugänglichkeit.

Weitere Investitionen der Region umfassen neben dem Wartungszentrum (14,7 Mio. EUR) die Bildung eines eigenen Sicherheitsteams (SUGE, Sûrete ferroviaire), die Anpassung aller Bahnhöfe des Léman Express (40 Mio. EUR) und die finanzielle Beteiligung an CEVA (55 Mio. EUR).

WKZ, Quelle SNCF

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