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Freitag, 11 Oktober 2019 18:55

Schweden: Die Linie 7 in Stockholm

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Die erste elektrifizierte Straßenbahnstrecke wurde 1901 in Betrieb genommen. Zusätzlich zum in der Folgezeit schnell wachsenden Stadtnetz entstanden auch Vorortlinien mit vom Straßennetz unabhängiger Streckenführung.

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Die erste Tunnelstrecke entstand zwischen 1931 und 1933 auf der Insel Södermalm ausgehend von Slussen. Der Bau von weiteren Tunnelstrecken im Straßenbahnnetz war vorgesehen, doch beschloss die Stadtverwaltung 1941 wegen des Bevölkerungsanstieges eine vollwertige U-Bahn anzulegen.

Betreiber ist Storstockholms Lokaltrafik. Das Netz besteht im eigentlichen Sinne aus mehreren unabhängigen Linien.

Eine der interessanten Linien ist die Nr.7 , auf der die Fotos entstanden sind, von T-Cenralen an Stockholms schönster Innenstadtmeile vorbei nach Djurgården auf die "Museumsinsel", wo sich der große Zoo, das Abba-Museum, das Vasamuseum und der Freizeitpark Gröna Lund befinden.

Bereits seit 2013 gibt es in Stockholm statt Papiertickets nur noch elektronische Tickets. Diese müssen auf eine blaue Plastikkarte geladen werden, die SL Access Card.

Seit 2017 gibt es in Stockholm keine Tarifzonen mehr. Ein Einzelfahrschein (enkelbiljett) gilt somit im gesamten Stadtgebiet und ist innerhalb von 75 Minuten für unbegrenzte Fahrten gültig.

Die Linie 7 ist die einzige Linie in Stockholm, auf der man noch Tickets an Bord kaufen kann. Die sind allerdings deutlich teurer als aus dem Automaten am Bahnsteig.

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