Salini Impregilo tritt erstmals auf dem norwegischen Markt auf und unterzeichnet einen Bauauftrag über 388 Mio. EUR zur Modernisierung eines 13,6 km langen Abschnitts einer Eisenbahnlinie zwischen den Städten Nykirke und Barkaker südlich von Oslo. Der Vertrag ist die jüngste Initiative der Gruppe zur Expansion in Länder, die in Infrastruktur investieren und ein geringeres Risikoprofil aufweisen, wie Australien und die Vereinigten Staaten.
Salini Impregilo, das ein Joint Venture mit Impresa Pizzarotti & C mit 51% der Anteile leitet, erhielt den Auftrag von Bane NOR, dem staatlichen Unternehmen, das für die norwegische Eisenbahninfrastruktur verantwortlich ist.
Im Rahmen des Vertrages, der bis 2022 abgeschlossen sein soll, werden Salini Impregilo und sein Joint-Venture-Partner eine zweigleisige Strecke mit zwei Brücken, drei Tunneln und einem Bahnhof nahe der Stadt Skoppum planen und bauen. Die
Neubaustrecke geht voraussichtlich im Jahr 2024 in Betrieb.
Das Projekt betrifft einen Abschnitt der so genannten Vestfoldbanen, die modernisiert wird, um die Reisezeiten zu verkürzen und die Fahrgastkapazität der Bahn zu erhöhen. Der Nationale Verkehrsplan Norwegens hat die Einrichtung einer durchgehenden zweigleisigen Eisenbahnlinie zwischen Oslo und Tønsberg bis 2024 zum Ziel. Die von Salini Impregilo zu modernisierende Strecke zwischen Nykirke und Barkaker ist einer der beiden verbleibenden eingleisigen Abschnitte, die zur Erreichung dieses Ziels erforderlich sind. Nach dem Umbau beträgt die Fahrzeit zwischen Oslo und Tønsberg etwa eine Stunde, mit einer Frequenz von bis zu vier Zügen pro Stunde in beide Richtungen. Die Fertigstellung der zweigleisigen Eisenbahnstrecke wird zu einem schnellen, modernen und nachhaltigeren Verkehr zwischen Oslo und Tønsberg führen und die wirtschaftliche Entwicklung über die norwegische Hauptstadt hinaus begünstigen.
Der Vertrag schließt sich einer wachsenden Zahl von Projekten an, die von Salini Impregilo zur Unterstützung einer nachhaltigen Mobilität entwickelt werden, von der U-Bahn über den Stadtbahnverkehr bis hin zum Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr. In Kopenhagen lieferte sie kürzlich die U-Bahn-Linie Cityringen, die die Bemühungen der Stadt, bis 2025 die erste klimaneutrale Hauptstadt der Welt zu werden, unterstützt. In Paris arbeitet sie am Grand Paris Express, einer Erweiterung des rund 200 Kilometer langen Bahn- und U-Bahn-Netzes der Stadt, um die Peripherie besser mit dem Zentrum zu verbinden.
WKZ, Quelle Salini Impregilo