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Freitag, 01 November 2019 12:51

Frankreich: Letzter Arbeitstag für Guillaume Pepy bei der SNCF - Erster Tag für Jean-Pierre Farandou

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Gulillaume Pepy und Jean-Pierre Farandou. Fotos SNCF.

Am Donnerstag, den 31. Oktober um Mitternacht, hat Jean-Pierre Farandou den Vorsitz über das Schicksal der 150.000 Eisenbahner der SNCF übernommen. Der bisherige Chef Guillaume Pepy hatte seinen letzten Arbeitstag. 

"Er hat seinen Schreibtisch geräumt und den kleinen Karton mit seinem Namen am Eingang selbst entfernt", sagt ein Mitarbeiter.

Wie Le Parisien schreibt, hat er die Modellbahnen, aber auch Flugzeuge, die in seinem Büro im vierten Stock des Hauptsitzes der SNCF in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) ausgestellt waren, abgebaut. Als er die Tür schloss, hatte er vielleicht eine leichte Prise Wehmut in seinem Herzen.

"Es ist immer kompliziert zu wissen, wie sich Guillaume fühlt", sagt einer seiner Verwandten. Aber natürlich ist dies eine schwierige Zeit für ihn. Zwölf Jahre lang war er das Gesicht und die Stimme der SNCF.

Er trat 1988 erstmals als Stabschef des damaligen PDG (Präsident-Generaldirektor) Jacques Fournier in die Aktiengesellschaft ein und widmete ihr 25 Jahre seines Lebens. "Ich war außerordentlich glücklich", sagte er am Donnerstag zu den Hunderten von Eisenbahnern, die ihn vor seiner Abreise begrüßen kamen. In seiner Laufbahn gab es aber auch weniger erfreuliche Ereignisse, der Brétigny-Unfall - der 2013 sieben Menschen tötete -, der TGV-Unfall Eckwersheimer - elf Menschen starben 2015 - aber auch harte Streiks.

Was wird nun aus Guillaume Pepy, der mit 61 Jahren noch nicht das Rentenalter erreicht hat? "Wir werden etwas für ihn finden", sagte ein Minister vor ein paar Wochen. Der Betreffende hat "eine substanzielle Pause im Jahr 2020" geplant, ohne weitere Details.

WKZ, Quelle Le Parisien

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Letzte Änderung am Freitag, 01 November 2019 13:02

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