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Dienstag, 05 November 2019 07:00

Rumänien: CFR ändert den Gewinner der Ausschreibung zur Streckenmodernisierung Apaţa - Caţa

Die Nationale Eisenbahngesellschaft Rumäniens (Compania Naţională de Căi Ferate "CFR" SA) hat am 31.10.2019 bekannt gegeben, dass sie den Auftrag über 570 Mio. EUR für die Modernisierung einer Eisenbahnlinie zwischen den Städten Apaţa und Caţa an der Strecke Braşov - Sighişoara an ein französisch-griechisch-rumänisches Konsortium vergeben hat, nachdem sie zunächst ein türkisches Angebot für die Arbeiten ausgewählt hatte.

Im Januar hat CFR einem Joint Venture zwischen der türkischen Alarko Contracting Group und Makyol den Auftrag zur Modernisierung der 28 km langen Strecke gegeben.

Nach Neubewertung der Angebote hat sich die CFR stattdessen für das Angebot der RailWorks Association entschieden, die sich aus Aktor aus Griechenland, Alstom aus Frankreich und den lokalen Unternehmen Arcada und Euroconstruct Trading zusammensetzt. Das Angebot hat einen Wert von 2,72 Mrd. RON (570 Mio. EUR). Die RailWorks Association wurde schon mit der Sanierung der Abschnitte Braşov - Apaţa und Caţa - Sighişoara beauftragt.

Alarko und Makyol haben am 24.10.2019 beim Nationalen Rat für die Lösung von Beschwerden (Consiliul Național de Soluționare a Contestațiilor) Berufung gegen die Änderung der Vergabe eingelegt. Der Vertrag mit RailWorks soll deshalb erst nach der Entscheidung über die Berufung unterzeichnet werden.

Ziel der Arbeiten ist es, die Geschwindigkeit auf der Strecke für Personenzüge auf 160 und für Güterzüge auf 120 km/h zu erhöhen. Dazu gehören die Stärkung von Brücken, der Bau von Tunneln und Viadukten sowie die Installation neuer Strom- und Glasfasersignalleitungen.

Da die Strecke Teil des Rhein-Donau-Korridors ist, wird die EU 82% der Mittel über die Connecting Europe Facility bereitstellen, die restlichen 18% kommen von der rumänischen Regierung.

WKZ, Quelle CFR, Global Construction Review, Economi

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Letzte Änderung am Dienstag, 05 November 2019 11:45

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