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Mittwoch, 13 November 2019 12:19

Österreich: Stundentakt auf fast allen Strecken in NÖ

Am 15. Dezember tritt im Verkehrsbund Ostregion wieder der alljährliche Fahrplanwechsel in Kraft. Für Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko wird dieser Fahrplanwechsel vor allem auch dazu genutzt, das bestehende Angebot im öffentlichen Verkehr in Niederösterreich zu optimieren und auszubauen. „Wir bieten auf fast allen Strecken im Land zumindest einen Stundentakt an, und das täglich“, so Schleritzko am heutigen Mittwoch gemeinsam mit VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll bei der Vorstellung der neuen Fahrplanangebote.

Darüber hinaus biete man Spätverbindungen auf allen Regionalstrecken in Niederösterreich rund um 23 Uhr, auf den Hauptstrecken Verkehr bis mindestens Mitternacht und auf der Weststrecke und der Südbahn sogar bis rund ein Uhr an.

Schleritzko erinnerte daran, dass in Niederösterreich mittlerweile 22 Millionen Kilometer pro Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden, der Großteil davon, nämlich 17 Millionen Kilometer, mit der Bahn. Dieses Angebot wolle man pro Jahr auf 33 Millionen Kilometer erhöhen. „Wir können an Werktagen eine halbe Million Sitzplätze in Niederösterreich anbieten. Das sind rund zehn Prozent mehr Sitzplätze als noch im vergangenen Jahr“, so der Mobilitätslandesrat. Die Ausgaben für den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich im Jahr 2020 bezifferte er mit 133 Millionen Euro, „eine Steigerung um 40 Prozent im Vergleich zu 2019“. Das Ziel sei eine weitere Steigerung der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, man werde die Mobilitätswende weiter vorantreiben, zeigte sich Schleritzko zuversichtlich. Der Mobilitätslandesrat informierte im Detail auch über die wichtigsten Verbesserungen im niederösterreichischen Bahnangebot.

Für VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll stehen vor allem die Verlässlichkeit und Merkbarkeit der Angebote im Fokus. Pendlerinnen und Pendler müssten sich auf die vorhandenen Angebote verlassen können, und diese müssten auch den „Lebensrealitäten“ der Menschen entsprechen. Darüber hinaus wolle man mit den Angebotsausweitungen neue Zielgruppen ansprechen. Und dafür brauche es auch die Vernetzung und das Zusammenspiel aller Bereiche.

Pressemeldung Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

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