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Mittwoch, 20 November 2019 12:20

Großbritannien: Arriva-Busfahrer lässt 11-jährigen Jungen zweimal nicht zur Schule fahren

Ein 11-jähriger Junge wurde im Regen an zwei Tagen weinend zurückgelassen, nachdem ihn ein Arriva-Busfahrer nicht einsteigen ließ, weil sein Schülerpass, der erst im Juli 2020 abläuft, nicht gescannt werden konnte.

Wie das Liverpooler Echo schreibt, habe der Fahrer am Montag dem Schüler gesagt, er solle "zu seinen Eltern nach Hause gehen". Es war windig und regnete, als der Junge unter Tränen zurück gehen musste.

Nachdem der Vater Arriva angerufen hatte, sagte man ihm, dass der Fahrer das nicht hätte tun sollen, da Arriva eine Sicherheitsrichtlinie hat, Schulkinder nicht allein zu lassen.

Am Dienstag wiederholte sich der Vorfall. Der Fahrer sagte: "Ich habe es dir gestern gesagt, geh nach Hause" und wollte ihn wieder nicht in den Bus reinlassen.

Als der Vater erneut bei Arriva anrief, wurde ihm gesagt, dass Karten nicht in Bussen gescannt werden können, wenn sie sich beispielsweise neben einem Telefon oder in der Nähe von Bankkarten befinden. Der Vater erwiderte: "Er ist 11 Jahre alt, hat keine Bankkarten und darf sein Handy nicht mit zur Schule nehmen."

Auf der Website von Arriva ist zu lesen: : "Kinder unter 16 Jahren und Personen, die nach vernünftiger Einschätzung des Fahrers hilflos, gefährdet oder in Not sind und ihren Fahrpreis nicht bezahlen können, werden jederzeit befördert."

Ein Arriva-Sprecher sagte: "Arriva kann bestätigen, dass wir keine verunstalteten Pässe akzeptieren. Wenn ein Ersatzpass erforderlich ist und uns gemeldet wird, werden wir dafür sorgen, dass ein neuer Pass ausgestellt wird."

WKZ, Quelle Liverpool Echo

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Letzte Änderung am Mittwoch, 20 November 2019 12:22

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