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Dienstag, 26 November 2019 10:55

Österreich: Staatspreis Mobilität geht an ÖBB Rail Cargo Group

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v.l.n.r.: Markus Schinko, LogServ Geschäftsführer, Andreas Reichhardt, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Clemens Först, Vorstand RCG, Thomas Kargl, Vorstand RCG. Foto RCG.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie vergibt jährlich den Staatspreis Mobilität. Zwei der größten österreichischen Unternehmen voestalpine und ÖBB Rail Cargo Group brachten gemeinsam eine Innovation auf den Markt, der am internationalen Güterverkehrsmarkt neue Maßstäbe setzt. Das Gemeinschaftsprojekt "TransANT" wurde nun von einer internationalen Jury mit dem Staatspreis Mobilität ausgezeichnet.

Das Frachtaufkommen soll bis in das Jahr 2030 um 30% steigen. Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat sich dazu verschrieben, den Schienengüterverkehr nachhaltig von der Straße auf die Schiene zu bringen. Gepaart mit dem fundierten Kunden- und Branchen-Know-How der RCG und der Werkstoff-Kompetenz der voestalpine wurde TransANT entwickelt. Der Plattformwagen ist die Antwort darauf, dem Markt effiziente und effektive Transportalternativen anzubieten und damit den Schienengüterverkehr langfristig attraktiver zu machen, mit dem Ziel den Anteil der Schiene am gesamten Güterverkehrsmarkt zu steigern. "Wir sind über die Auszeichnung sehr stolz. TransANT ist genau die Innovation der ÖBB Rail Cargo Group und der voestalpine die wir heute brauchen um mehr Fracht auf die umweltfreundliche Schiene zu bekommen", freut sich Andreas Matthä, CEO ÖBB. "Mit TransANT setzen wir neue Maßstäbe in der Logistik", so Matthä weiter.

Ein vollkommen neuer Fertigungsansatz im Wagenbau

Dem Anspruch, Güterverkehrskapazitäten zu erhöhen, trägt TransANT Rechnung. Der herkömmliche Ansatz im Wagenbau ist ein Wagentyp je Transportgut. Demgegenüber lag der Ansatz der RCG, ein modernes, flexibles und zukunftsweisendes Wagenmaterial zu entwickeln, das sich an geänderte logistische Anforderungen anpasst. Zusätzlich ermöglicht das 20% leichtere Untergestell des Plattformwagens einen Zuladungsvorteil von bis zu vier Tonnen pro Wagen. Im Vergleich zu Standardwagen sind somit weniger Züge pro Jahr für das gleiche Transportvolumen notwendig. Eine spezielle Leichtbauweise macht die Gewichtsreduktion und damit die Einsatzflexibilität des Wagens möglich.

Pressemeldung Rail Cargo Group

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