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Donnerstag, 05 Dezember 2019 09:13

Dänemark: Schwieriger Markt für Arriva

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Fotos Arriva Danmark A/S.

Die Geschäftsführung von Arriva in Dänemark hat an ihre Mitarbeiter einen Brief verschickt, der wie folgt beginnt: "Insgesamt sind wir bei Arriva DK ziemlich unter Druck geraten. Alle vier Einheiten (Bus, Zug, DriveNow, UCPlus) liegen hinter unserem erwarteten Ergebnis zurück, und teils sogar weit."

Wie das Ekstra Bladet berichtet, das den Brief einsehen konnte, hätte man im Busbetrieb Verträge verloren und Schwierigkeiten mit zu hohen Wartungskosten, im Bahnbereich fehlten die Fahrgasteinnahmen, für DriveNow gibt es zu wenige aktive Kunden und im Schulungszentrum UC Plus hätte die Gesetzgebung die Voraussetzung für Dänischkurse geändert.

Arriva gehört der Deutschen Bahn, die seit langem versucht, das Unternehmen zu verkaufen bzw. an die Börse zunbringen. Das Ekstra Bladet interpretiert das wie folgt: "Der Preis entsprach wahrscheinlich nicht dem Brief, den die Geschäftsführung verschickt hatte."

Ekstra Bladet hat bei Arriva DK nachgefragt: "Wir befinden uns auf dem Markt für öffentliche Verkehrsmittel, der ein schwieriger Markt ist, und in diesem Jahr ist es ziemlich schwierig, die in uns gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Arriva ist im Grunde genommen ein gesundes Unternehmen mit viel Potenzial und einer Fülle talentierter und engagierter Mitarbeiter. Wir sind daher sehr zuversichtlich für die Zukunft und haben natürlich aus Managementsicht auf die Situation reagiert, in der wir uns befinden."

Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Ekstra Bladet

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