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Montag, 06 Januar 2020 13:35

Polen: EU modernisiert Warschau - Radom

Die Europäische Kommission hat am 03.01.2020 eine Investition von fast 128 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds genehmigt, um den über 42 km langen Eisenbahnabschnitt Warka - Radom in der Region Warschau in Polen zu modernisieren und das automatische Zugleitsystem auf dem 92 km langen Eisenbahnabschnitt zwischen Warschau Okęcie und Radom zu installieren.

Zwischen Warka und Radom werden die Bahnlinie 8 modernisiert, ein zweites Gleis gebaut und die Brücke über die Pilicą einer gründlichen Rekonstruktion unterzogen. Die Höchstgeschwindigkeit für Personenzüge wird auf 160 km/h erhöht. Die Güterzüge werden bis zu 120 km/h schnell sein können.

Die Entscheidung der Europäischen Kommission ist die erste in diesem Jahr für große Investitionen im Rahmen des Infrastruktur- und Umweltprogramms. Die Gesamtzahl der positiven Entscheidungen beträgt fast 100 - betonte die Ministerin für Finanzen und Regionalpolitik Małgorzata Jarosińska-Jedynak.

Die für Kohäsion und Reformen zuständige EU-Kommissarin Elisa Ferreira erklärte: "Diese EU-Investition ist ein Gewinn für die Menschen und den Planeten. Sie wird den Fahrgästen in Polen, auch denen mit eingeschränkter Mobilität, mit schnelleren, sichereren und häufigeren, pünktlicheren Schienenverkehrsdiensten zugute kommen. Die verstärkte Integration der Eisenbahn mit anderen Verkehrsträgern wird sich positiv auf die Umwelt auswirken.

Die im Süden der Region Masowien gelegene Strecke ist Teil des umfassenden Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) und somit eine Schlüsselinvestition für eine bessere Verbindung Polens mit dem übrigen Kontinent und umgekehrt. Darüber hinaus wird das Projekt den diskriminierungsfreien Zugang zu den polnischen Eisenbahnen für Betreiber aus anderen Ländern sicherstellen.

WKZ, Quelle EU-Kommission, Echodnia

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