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Freitag, 10 Januar 2020 07:00

Portugal: CAF legt Rechtsmittel gegen Triebfahrzeug-Vergabe an Stadler ein

Der Schweizer Bahnhersteller Stadler hat portugiesischen Zeitungsberichten zufolge die Ausschreibung für die Lieferung von 22 neuen Regionalzügen im Wert von 167,8 Mio. EUR an die portugiesische Bahngesellschaft CP gewonnen. Der spanische Bahnhersteller CAF hat gegen die Vergabe allerdings Ende Dezember Klage beim Verwaltungsgericht Lissabon eingereicht, so die Wochenzeitung Expresso in ihrer Online-Ausgabe.

Stadler, CAF und Talgo waren die drei Finalisten in der Ausschreibung, die CP Anfang am Anfang des letzten Jahres für den Kauf der Fahrzeuge veröffentlicht hat. Die endgültigen Vorschläge wurden am 04.12.2019 vorgelegt. Siemens und Alstom sind schon im August ausgeschieden.

Die Ausschreibung bezog sich auf 22 Fahrzeuge, davon 12 Hybridfahrzeuge, die auf den elektrifizierten und nicht elektrifizierten Strecken verkehren können, und 10 Elektrotriebwagen. Die neuen Züge sollten ab 2023 eintreffen, aber dieser vorvertragliche Rechtsstreit könnte die Auslieferung der Züge verzögern. Stadler hat eine angepasste Version des Flirt 160 in das Rennen geschickt, der an die Bedürfnisse der CP angepasst werden kann.

Sowohl CAF als auch CP und die portugiesische Regierung äußern sich nicht zu diesen Informationen.

WKZ, Jürg Streuli, Quelle Dinheiro Vivo, Expresso

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Letzte Änderung am Montag, 13 Januar 2020 11:59

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