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Freitag, 17 Januar 2020 09:00

Portugal: Wiedereröffnete EMEF-Werkstätte in Guifões soll Schindler- und Soreframe-Wagen aufarbeiten

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Fotos CP.

Die EMEF-Werkstatt der portugiesischen Bahngesellschaft Comboios de Portugal (CP) in Guifões wird bis Ende 2021 140 neue Arbeitsplätze, davon 90 hochqualifizierte, schaffen, kündigte der Präsident des Unternehmens, Nuno Freitas, diesen Mittwoch (15.01.2020) während der Eröffnung an.

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Dieser industrielle Eisenbahnkomplex (Empresa de Manutenção de Equipamento Ferroviário = EMEF) im Bezirk Porto wird von grundlegender Bedeutung für die Instandhaltung des in Betrieb befindlichen rollenden Materials und für die Modernisierung der Züge sein, sagte Nuno Freitas.

In der Wiedereröffnungszeremonie, an der der Premierminister und der Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau teilnahmen, enthüllte der Präsident von CP, dass es bereits ein "Portfolio von Projekten und Interventionen" gibt, das die Kapazität dieser Einrichtungen bis 2024 mit einer Schicht auslastet.

Bis Ende dieses Jahres hat Nuno Freitas garantiert, dass 13 Schindler-Wagen (die gleichen wie in der Schweiz) wiederbeschafft werden, die für den kommerziellen Dienst der Douro-Linie ideal sind. Darüber hinaus werden 14 Soreframe-Edelstahlwagen erneuert, die die Vorteile der Elektrifizierung der Minho-Linie nutzen.

"Die Inbetriebnahme dieser Wagen auf der Douro-Linie und der Minho-Linie ermöglicht die Freisetzung von 24 aus Spanien angemieteten Diesel-Triebzügen, um den regionalen kommerziellen Verkehr der CP zu normalisieren", betonte er.

In dieser Werkstatt soll auch die Generalrevision von fünf Elektrolokomotiven der Baureihe 2600 und 34 elektrischen Triebzüge der Baureihe 3400 durchgeführt werden. In diesem Jahr werden hier zudem die ersten Baumuster für zu modernisierende Fahrzeuge bearbeitet, bis 2024 dann 40 Sorefame-Wagen instandgesetzt, ein Wagen zum Steuerwagen umgebaut sowie einer von 19 Diesel-Triebwagen der Reihe 450 als Muster modernisiert. Außerdem wird hier auch das Kompetenzzentrum für den Schienenverkehr eingerichtet, ein Projekt, das den öffentlichen und privaten Sektor und ein Berufsbildungszentrum zusammenführen soll, um industrielle Kapazitäten im Schienenverkehr zu schaffen.

Premierminister António Costa sagte in seiner Rede, er habe den "Traum", Portugal in den "Klub der Bahnproduzenten" eintreten zu sehen, da das Land bereits Teil des "Klubs der Autohersteller" sei.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, WKZ, Quelle CP, JN, TSF

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Letzte Änderung am Donnerstag, 16 Januar 2020 21:38

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