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Mittwoch, 29 Januar 2020 07:05

Kroatien: Vorstellung des EU-Projekts Škrljevo – Rijeka – Jurdani

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Fotos HŽ Infrastrukture.

Am 23. Januar 2020 fand im Rathaus von Rijeka die Präsentation des Projekts "Erarbeitung der Projektdokumentation für den Bau des zweiten Gleises, Modernisierung und Rekonstruktion auf dem Abschnitt der Eisenbahnlinie Škrljevo - Rijeka - Jurdani" statt.

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Snježana Krznarić aus dem Projektteam von HŽ Infrastrukture und Stjepan Kralj, Chefkonstrukteur des IGH-Instituts, der zusammen mit Granova die Projektdokumentation vorbereitet, präsentierten Ziel, Umfang und Status des Projekts und dessen Verlauf und wiesen darauf hin, dass der Vorentwurf vorbereitet und die Standortgenehmigung erhalten wurde und dass das Großprojekt angegangen werden kann.

Die Projektdokumentation mitsamt der Ausarbeitung der Ausschreibungsdokumente hat einen Wert von 33,7 Mio. HRK (4,5 Mio. EUR), von denen 85 Prozent von der Connecting Europe Facility (CEF) mitfinanziert werden. Die Ausführung der Arbeiten wird auf 270 Mio. EUR geschätzt.

Die Bauarbeiten könnten 2022 beginnen und würden 3,5 bis 4 Jahre dauern. Die zweigleisige Ausbaustrecke könnte 2027 in Betrieb gehen.

Das Projekt umfasst die Rekonstruktion und Renovierung der bestehenden Strecke und den Bau des zweiten Gleises auf dem Abschnitt Škrljevo - Rijeka - Opatija - Matulji sowie die Rekonstruktion der bestehenden Strecke auf dem Abschnitt Opatija - Matulji - Jurdani.

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Das Projekt wird die Bahnhöfe Škrljevo, Sušak-Peæina, Rijeka, Opatija-Matulji, Jurdani und Šapjane sowie die Haltestellen entlang der Strecke rekonstruieren. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Durchführbarkeitsstudie ist der Bau von sieben neuen Haltestellen geplant, nämlich die von Draga, Vežica, Školjić, Zagrad, Kantrida, Zamet und Martinkovac, um einen besseren Stadt- und Vorortverkehr einführen zu können.

Das Projekt wird nicht nur den Bürgern von Rijeka und der Umgebung von Rijeka, sondern auch dem gesamten Gebiet zugute kommen. Eine solche deutliche Verbesserung der Qualität des Vorstadtbahnverkehrs wird Rijeka nämlich zu einer Stadt machen, in der die Zugfahrt als die schnellste und bequemste Art der Fortbewegung angesehen wird. Außerdem wird das Projekt dazu beitragen, das Serviceniveau und die Wettbewerbsfähigkeit des Eisenbahnverkehrs auf der Strecke von Rijeka bis zur Grenze zur Republik Ungarn zu erhöhen, um eine stärkere Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene zu ermöglichen.

Der Chefkonstrukteur Stjepan Kralj betonte unter anderem, dass die Konstrukteure bei der Umsetzung des Projekts vor zahlreichen Herausforderungen stehen, da die Trasse durch den Stadtkern von Rijeka und auf sehr anspruchsvollem Gelände verläuft, und fügte hinzu, dass die Arbeiten auf dem zweiten Gleis ohne Unterbrechung des Verkehrs durchgeführt werden, dass die Strecke jedoch an einigen Stellen wegen komplexerer Arbeiten gesperrt werden muss.

Die Bürger waren besonders daran interessiert, die anstehenden Eigentumsfragen zu lösen, da die Erweiterung den Abriss von Gebäuden mit sich bringen wird. Snježana Krznarić aus dem Projektteam der HZ-Infrastruktur erklärte, dass bis Ende des Jahres eine Parzellierungsstudie erstellt werden soll, nach der der Grundstückskauf begonnen werden soll.

WKZ, Quelle HŽ Infrastrukture

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