english

Mittwoch, 29 Januar 2020 13:25

Schweiz: Bundesrat unterstützt Cargo sous terrain mit Spezialgesetz

cst
Foto CST.

In der Vernehmlassung zum Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport (UGüTG) erhielt Cargo sous terrain (CST) die Unterstützung einer grossen Mehrheit der Akteure aus Politik und Wirtschaft. Basierend auf diesen partei- und branchen- übergreifend positiven Rückmeldungen hat der Bundesrat am 29. Januar 2020 be- schlossen, die Gesetzesgrundlage für Cargo sous terrain zu schaffen.

Der Bundesrat unterstützt auch das Ziel von CST, das Projekt als privat finanzierte Innovation in mehrheitlich Schweizer Hand voranzutreiben. Die CST AG begrüsst den Entscheid des Bundesrates, eine entsprechende Botschaft ans Parlament auszuarbeiten.

Mit dem heutigen Beschluss des Bundesrates, die rechtliche Grundlage für den unterir-dischen Gütertransport zu schaffen, hat das Generationenprojekt CST einen weiteren Meilenstein erreicht. Das Gesetz ist die Voraussetzung für die Realisierung des zukunfts- weisenden Gesamtlogistiksystems. Es schafft klare Bedingungen für Bau und Betrieb der Anlagen und die nötige Rechtssicherheit für die Investoren. CST begrüsst insbeson- dere, dass das Gesetz den Weg für ein einheitliches Plangenehmigungsverfahren ebnet. Somit kann das kantonsübergreifende Projekt mit schweizweit einheitlichen Bedingun- gen geplant und entwickelt werden.

Breite Unterstützung für Cargo sous terrain in der Vernehmlassung

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Kantonen, politischen Parteien, Umwelt-, Wirtschafts- und Branchenverbänden zeigen, dass Cargo sous terrain einem breiten Be- dürfnis der Wirtschaft und der Gesellschaft entspricht. Die grosse Mehrheit der Stellung- nehmenden sieht den Bedarf für das zukunftsweisende Gütertransportsystem. Gemäss Schätzungen des Bundes wird die auf der Strasse und Schiene transportierte Güter- menge bis 2040 um 37 Prozent höher sein als im Jahr 2010. Das ist für das Schweizer Logistiksystem eine enorme Herausforderung. CST bietet hierfür eine intelligente und effiziente Lösung. Über 90 Prozent der künftig von CST transportierten Güter würden ohne CST auf der Strasse verschoben. Bahn und CST sind komplementär, weil auf der Schiene wenig kleinteilige, palettenbasierte Transporte stattfinden, wie sie CST im Fo- kus hat.

CST ist ökologisch signifikant besser als der konventionelle Gütertransport

Das ausschliesslich mit erneuerbarer Energie betriebene Gütertransportsystem ist öko- logisch signifikant besser als der konventionelle Transport. Gegenüber heutigen Last- wagentransporten resultieren bis zu 80 Prozent CO2-Einsparung pro transportierte Tonne Güter. Das erste Teilstück von Härkingen-Niederbipp nach Zürich spart 40’000 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr ein, was den Jahresemissionen der 7’500 Einwohner von Moutier entspricht. Auch in einer Zukunft mit elektrobetriebenen LKWs schneidet CST ökologisch besser ab als alle übrigen Transportszenarien. Dies auch infolge massiv tieferer Lärmemmissionen und stark reduzierten Landverbrauchs.

Vernetzte City Logistik für smarte Schweizer Städte

Die vernetzte City Logistik von Cargo sous terrain entlastet die Städte um bis zu 30 Prozent des Lieferverkehrs und um 50 Prozent der Lärmemissionen. Eine übergeord- nete Steuerung des Gütertransports entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die ziel- und zeitgerechte Aufreihung der Waren im Tunnel machen dies möglich. Ver- kaufsstellen und Endabnehmer werden nicht mehr separat von verschiedenen Anbietern beliefert, sondern koordiniert ab den City Hubs in umweltschonenden Fahrzeugen mit Waren versorgt. Die Versorgung und Entsorgung erfolgen in gemeinsamer Tour.

Ein typisch schweizerisches Pionierprojekt

CST erwartet, dass das neue Parlament bald die Beratungen über das Gesetz zum un- terirdischen Gütertransport aufnehmen kann. Mit Inkraftsetzung des Gesetzes fliessen die vertraglich zugesicherten 100 Millionen CHF für die Baubewilligungsphase der ersten Teilstrecke von Härkingen-Niederbipp nach Zürich. Auch ab diesem Zeitpunkt ist CST mit 57 Prozent der Aktienanteile überwiegend in Schweizer Hand. Unter Berücksichti- gung der Fristen für die Gesetzgebung und den partizipativen Sachplanprozess mit den Kantonen ist die Eröffnung des privat finanzierten Gesamtlogistiksystems für 2031 ge- plant.

Pressemeldung CST

Zurück

Nachrichten-Filter