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Samstag, 08 Februar 2020 14:00

Österreich: Planausstellung zum Radweg Haager Lies

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Reste der Bahnstrecke "Haager Lies". Fotos Gunter Mackinger.

Mit 12. Dezember 2009 wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke "Haager Lies" eingestellt. "Die ehemalige Bahntrasse eignet sich aufgrund der geringen Steigung optimal für einen Radweg", sind sich Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger und Infrastrukturlandesrat Mag. Günther Steinkellner einig.

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Die sechs Anrainergemeinden Neukirchen bei Lambach, Aichkirchen, Bachmanning, Gaspoltshofen, Weibern und Haag am Hausruck haben deshalb den Entschluss gefasst, gemeinsam mit dem Land Oberösterreich einen überregionalen Radweg zu errichten. Von der Landesstraßenverwaltung wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt und im letzten Jahr wurden bereits Teststrecken errichtet, um die technischen Notwendigkeiten abschätzen zu können. "An drei Tagen im Februar (11. Februar beim Danzer Wirt in Gaspoltshofen, 12. Februar im Gasthaus Oberndorfer in Neukirchen/Lambach; 13. Februar im Gasthaus Roithinger in Weibern) besteht nun die Möglichkeit, sich jeweils um 19:00 Uhr über den geplanten Gehweg zu informieren", so die Landesräte Hiegelsberger und Steinkellner.

Derzeit werden die Projektunterlagen ausgearbeitet und noch im Frühjahr dieses Jahres sollen die erforderlichen Verfahren (Wasserrecht, Naturschutz) abgewickelt werden.

"Läuft alles nach Plan und kommt es dabei zu keinen Verzögerungen, kann mit dem Bau des drei Meter breiten Radwegs bereits vor dem heurigen Sommer begonnen werden. Die gesamten 22 Kilometer Radweg sollen dann ab Ende 2021 genutzt werden können", zeigen sich die Landesräte Hiegelsberger und Steinkellner optimistisch.

Finanziert wird das 6,3 Mio. Euro teure Projekt einerseits durch eine "klimaaktiv mobil" Förderung (Bundes- bzw. EU-Mittel), sowie andererseits durch Förderungen von Gemeinde-Landesrat Hiegelsberger und Infrastrukturlandesrat Steinkellner.

"Wir sehen in diesem Radwegprojekt eine große Chance für die Region und deshalb unterstützen wir die Gemeinden", so die Landesräte Hiegelsberger und Steinkellner.

Pressemeldung Land OÖ

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