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Dienstag, 11 Februar 2020 09:07

Österreich: Erstes Arbeitsgespräch von BM Gewessler und LR Schleritzko

Arbeitstreffen LR FBM 1Arbeitstreffen LR FBM 2

Landesrat Ludwig Schleritzko überreichte der Ministerin zum ersten Arbeitsgespräch einen blau-gelben Radhelm, ein Modell der Mariazellerbahn, einen Kalender der Niederösterreich Bahnen sowie eine Straßenkarte Niederösterreichs.

Nach der Regierungsbildung Anfang Jänner trafen sich am Montag (10.02.2020) Bundesministerin Leonore Gewessler und Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zum ersten Arbeitsgespräch in Wien. „Uns ist es wichtig, dass es eine gute Partnerschaft zwischen dem Bundesministerium und dem Land Niederösterreich gibt. Wenn wir miteinander arbeiten und Ressourcen abgestimmt und zielgerichtet nutzen, können wir die Mobilitätswende bestmöglich vorantreiben.

Das Gespräch war dafür ein guter Auftakt“, so Bundesministerin Gewessler und Landesrat Schleritzko, die ja bereits in den Regierungsverhandlungen zusammengearbeitet haben.

Schwerpunkt des Gesprächs von Seiten Niederösterreichs waren mögliche gemeinsame Schritte zur Förderung des Radverkehrs, die Pläne zum Ausbau der Bahninfrastruktur und das vorgesehene 1-2-3-Ticket.

Vordringlich angesprochen wurde der weitere Ausbau der Franz-Josefs-Bahn, die Umsetzung des Regionalbahn-Pakets auf der Kamptal-, der Erlauftal-, der Traisental-, der Puchberger- sowie der Kremserbahn sowie neue Infrastruktur zwischen Niederösterreich und Wien, wie den viergleisigen Ausbau zwischen Meidling und Mödling oder der Bau einer neuen Stammstrecke.

„Die Klimaneutralität 2040 ist ein ambitioniertes Ziel, an dem wir mit großer Energie arbeiten. Ich freue mich über die vielen engagierten Ideen und Projekte, die wir gemeinsam heute bei unserem Gespräch thematisiert haben. Wir werden Österreich dann zum Klimaschutzvorreiter machen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Dazu ist mir die gute Zusammenarbeit mit den Ländern sehr wichtig“, betont Bundesministerin Leonore Gewessler.

„Das Regierungsprogramm bietet viele Chancen zur Zusammenarbeit. Auf den Weg zur Mobilitätswende gilt für uns ein klares Motto: Vermeiden, verlagern und verbessern. Seitens des Landes haben wir deshalb Maßnahmen angesprochen, welche die Förderung von umweltfreundlicher Mobilität zum Thema haben, wie etwa den Ausbau des Schienennetzes in Niederösterreich. Uns ist aber nicht nur an einer zukunftsträchtigen Weiterentwicklung des Bahnverkehrs gelegen. Wir müssen in allen Bereichen der Mobilität – von der aktiven Mobilität bis zum Individualverkehr – Projekte für die Zukunft auf den Weg bringen. Mit dem heutigen Termin haben wir dazu einen Grundstein gelegt“, hält Schleritzko dazu fest.

Pressemeldung Land NÖ

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