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Mittwoch, 18 Oktober 2017 11:37

Österreich: 15. Salzburger Verkehrstage im Zeichen der Ballungsräume

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LR Hans Mayr, Peter Haibach. Foto Gernot Kalchgruber/Land Salzburg.

Die diesjährigen 15. Salzburger Verkehrstage, die Fachtagung für zukunftsweisende Mobilität, standen unter dem Motto "Rückeroberung der Stadt: Menschengerechter Verkehr für Ballungsräume" und fanden von Montag, 16. Oktober, bis  Dienstag, 17. Oktober, statt. Veranstalter war das Forum Mobil unter Obmann Peter Haibach. Schwerpunkte der Veranstaltung waren unter anderem die Frage nach der Attraktivität der europäischen Städte und deren Rolle als Lebensraum, Regionen mit Zukunftspotenzial und der Informationsaustausch in der Innovationsbörse.

Nach der Eröffnung durch Obmann Peter Haibach überreichte Verkehrslandesrat Hans Mayr symbolisch das Werk von "Paulo Coelho: Handbuch des Kriegers des Lichts" an Peter Haibach. "Das symbolische Schwert ist nicht aus Stahl geschmiedet, sondern steht für visionäre Projekte, die wir für die zukünftige Mobilität in Salzburg brauchen", so Mayr, der dem Veranstalter dankte.

Derzeit wird ein massives Paket für den öffentlichen Verkehr umgesetzt. Auch Johann Padutsch, in der Stadt für den Verkehr ressortverantwortlich, lobte die zahlreichen Maßnahmen, die erfolgreich realisiert wurden. Einige Beispiele dafür sind: die Einführung neuer Tickets (Seniorenticket/Edelweiß-Ticket, City-Ticket), die zusätzlichen Bestellungen für Zug-Kilometer von 360.000 auf mehr als 600.000 Kilometer pro Jahr mit Fahrplanwechsel im Dezember, dichtere Intervalle und Eilkurse bei den Regionalbuslinien, neue Direktverbindungen, Verdichtung der S-Bahnlinien S2 und S3, der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur, des Radwegenetzes und der P&R-Anlagen.

Mayr: Viel umgesetzt, uns stehen noch große Herausforderungen bevor

"Die Umsetzung der umfassenden Offensive für den öffentlichen Verkehr, in der wir uns momentan befinden, birgt trotz aller Erfolge noch große Herausforderungen: Jede der umgesetzten Maßnahmen konnte nur durch die enge und produktive Zusammenarbeit aller Beteiligten umgesetzt werden. Es gibt jedoch nach wie vor Einrichtungen, wie z.B. die Salzburg AG, die essenzielle Mobilitätsangebote aus ihrem Leistungsprogramm streichen", so Landesrat Hans Mayr. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Einstellung des Car-Sharing-Projektes EMIL, während andere Städte Car-Sharing weiter forcieren, da es einen wichtigen Teil des multimodalen Angebotes darstellt.

"Die Mega-Busse sind eine Angebotserweiterung, stellen jedoch keine Lösung für die Verkehrsproblematik dar. Vielmehr ist eine alternative Verbindung – losgelöst von der Straße – unausweichlich. Ich hoffe, dass Salzburg einen Bürgermeister wählen wird, der uns bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützen wird", folgerte Verkehrslandesrat Mayr.

Pressemeldung Salzburger Landeskorrespondenz,

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Letzte Änderung am Mittwoch, 18 Oktober 2017 11:42

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