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Dienstag, 24 März 2020 12:39

Polen: Rückgang im Massengüterverkehrsmarkt verringert Ergebnis von PKP Cargo

PKP Cargo gab heute (24.03.2020) auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse des konsolidierten Jahresberichts 2019 mit einem Nettogewinn von 36 Mio. PLN (7,8 Mio. EUR) gegenüber 183,9 Mio. PLN (40 Mio. EUR) im Jahr 2018 und Betriebseinnahmen von 4,87 Mrd. PLN (1,06 Mrd. EUR) gegenüber 5,24 Mrd. PLN (1,14 Mrd. EUR) im Jahr davor bekannt.

"2019 war ein schwieriges Jahr für die PKP-Cargo-Gruppe, wie auch für den gesamten Schienengüterverkehr, da sowohl das Gewicht der transportierten Ladungen als auch die Transporleistung abnahmen. Dies war eine Folge des Abschwungs auf dem Massengüterverkehrsmarkt, der sich aus mehreren Faktoren zusammensetzte, die sich unserer Kontrolle entzogen. Die PKP Cargo Group beförderte im Vergleich zu 2018 etwa 11% weniger Fracht, aber andere Massenguttransporte befanden sich in einer ähnlichen Situation. Im Jahre 2019 haben wir erfolgreich den Prozess der Optimierung der Tätigkeiten aller Gesellschaften der PKP Cargo Gruppe und ihrer internen Rationalisierung durchgeführt, was dazu geführt hat, dass die PKP Cargo Gruppe trotz des Rückgangs der beförderten Güter auf allen Ebenen Gewinne erwirtschaften konnte", heisst es in einer Erklärung des Präsidenten von PKP Cargo, Czesław Warsewicz, die zusammen mit dem konsolidierten Jahreszwischenberichts für 2019 veröffentlicht wurde.

Warsewicz sagte, dass das Ergebnis des Unternehmens in erster Linie durch den Rückgang des Massenguttransports beeinflusst wurde: Steinkohle, Zuschlagstoffe und Metallerze. Er wies darauf hin, dass solche Transporte etwa 70% der transportierten Ladungen ausmachen und dass deren Abnahme die von der Firma erzielten Ergebnisse "erheblich beeinträchtigt" hätte. "Die Nachfrage nach Kohle ist in Polen zurückgegangen, was auf die Reduzierung der Stromerzeugung aus Kohle zugunsten erneuerbarer Energiequellen zurückzuführen ist", fügte Warsewicz hinzu und bemerkte, dass das Ergebnis des Unternehmens unter anderem auch durch die Einstellung der Arbeit im Sendzimir-Hüttenwerk in Krakau und geringere Steintransporte für Infrastrukturinvestitionen beeinflusst wurde.

WKZ, Quelle WNP

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Letzte Änderung am Dienstag, 24 März 2020 13:38

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