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Montag, 30 März 2020 07:05

Norwegen: Flächennutzungsplan für Ringeriksbanen und neue E16 angenommen

Am 27.03.2020 hat das für Planungs- und Baurecht zuständige Ministerium für Kommunalverwaltung und Modernisierung einen Flächennutzungsplan für die Ringeriksbanen und die E16 Høgkastet-Hønefoss verabschiedet.

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Grafik WKZ.

"Die Ringeriksbanen wurde 30 Jahre lang untersucht und evaluiert, aber jetzt haben wir endlich einen Plan verabschiedet, der die Realisierung des Projekts ermöglicht", sagte Nikolai Astrup, Minister für Kommunalverwaltung und Modernisierung.

Die Ringeriksbanen und die neue E16 sind als gemeinsames Projekt von Bane NOR und der norwegischen Straßenverwaltung geplant. Dass die Strecke und die Straße gemeinsam geplant und gebaut werden, ist effektiv und führt zu weniger Landnutzung in Hole und Ringerike.

Der heute verabschiedete Flächennutzungsplan ermöglicht den Ausbau von 40 km zweigleisiger Eisenbahn (Ringeriksbanen) von Sandvika in der Gemeinde Bærum über die Gemeinde Hole bis nach Hønefoss in der Gemeinde Ringerike. Der Plan umfasst auch eine 16 km lange neue vierspurige Autobahn von Høgkastet nach Vekrysset bei Hønefoss.

"Mit diesem Projekt wird die Zugfahrt von Hønefoss nach Sandvika auf 20 Minuten verkürzt, und die Fahrzeit auf der Bergensbahn wird um fast eine Stunde verkürzt. Die neue E16 mit vier Fahrspuren auf der gesamten Strecke erhöht auch die Straßenkapazität, was die Warteschlangen verringert und zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beiträgt", so Verkehrsminister Knut Arild Hareide.

Der Plan wurde mit einigen von Bane NOR und der norwegischen Straßenverwaltung empfohlenen Änderungen angenommen, die den höchsten sozioökonomischen Nutzen des Projekts bieten.

Der Flächennutzungsplan betrifft international wichtige Naturgebiete, sehr produktive landwirtschaftliche Gebiete und lokal und regional wichtige Verdichtungsgebiete zur Stadtentwicklung. Zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Plans wurde beschlossen, Gebiete für den ökologischen Ausgleich durch die Einrichtung des Naturreservats Nördlicher Tyrifjord und Storelva einzurichten. Bane NOR und das norwegische Straßenbauamt werden neue Fonds einrichten, um den Verlust von Anbauflächen und Freilandflächen auszugleichen. Dies erfolgt zusätzlich zu den Maßnahmen zur Milderung der Folgen, die in den Flächennutzungsplan selbst aufgenommen werden.

WKZ, Quelle Ministerium für Kommunalverwaltung und Modernisierung

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