Spanien: RENFE verschiebt die Einführung des "AVLO" und behält Abgebotsbeschränkungen weiterhin bei


Fotos Rüdiger Lüders.
Nach der Verlängerung des Ausnahmezustands durch die Regierung und Aufrechterhaltung der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie hat die spanische Eisenbahngesellschaft RENFE die ursprünglich für Anfang April 2020 geplante Einführung der neuen Niedrigpreiszüge "AVLO" weiterhin verschoben, zunächst bis zum 26. April, vermutlich aber auch noch darüber hinaus.
RENFE empfiehlt ausserdem, auch für die nächste Zeit auf Zugreisen zu verzichten und nur in äußerst dringenden Fällen eine Reise anzutreten. Für unvermeidliche Zugreisen ist zu beachten, dass nur etwa 30% der normalerweise vorgesehenen Züge des Hochgeschwindigkeitsverkehrs AVE, der Langstrecke (Larga Distancia) und Mittleren Entfernung (Media Distancia) sowie der AVANT-dienste verkehren und zudem nur ein Drittel der Sitzplätze freigegeben werden, um die Bedingungen für einen Mindestabstand der Reisenden einhalten zu können.


Im Vorort- und Regionalverkehr (Cercanías) werden zu Stosszeiten nur 80% der Züge eingesetzt, zu anderen Tageszeiten nur 50% und an Wochenenden lediglich 30% der normalerweise vorgesehenen Zugfahrten. Diese Massnahmen sind zunächst bis Ende April geplant.
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