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Freitag, 15 Mai 2020 07:10

Niederlande: Ab 2. Juni Fahrplan im nationalen Interesse

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Fotos NS.

Ab dem 2. Juni wird die niederländische Staatsbahn NS einen Fahrplan im nationalen Interesse anwenden. Das bedeutet, dass die Fahrgäste weitgehend wieder den regulären Fahrplan nutzen können, allerdings nur für notwendige Fahrten. NS wird die maximale Anzahl von Zügen fahren, die für ihre Mitarbeiter unter Koronabedingungen möglich und notwendig sind, um die Niederlande erreichbar zu halten.

Um verantwortungsbewusstes Reisen zu ermöglichen, sind nur die Fensterplätze verfügbar. Diese sind mit einem grünen Aufkleber gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass etwa 50% der Sitzplätze in einem Zug zur Verfügung stehen. Die Regierung verlangt auch die Verwendung eines Mundschutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Roger van Boxtel, Präsident von NS: "Unsere Passagiere müssen sicher reisen können, und unsere Kollegen müssen ihre Arbeit sicher verrichten können. Deshalb sind die Maßnahmen so wichtig."

Mit diesen Massnahmen setzt NS das zwischen dem öffentlichen Verkehrssektor und den Behörden vereinbarte Protokoll um. Die Forderung der Regierung bleibt: Arbeiten Sie so viel wie möglich zu Hause und vermeiden Sie die Hektik. Deshalb: Reisen Sie nur, wenn es wirklich nötig ist.

Zurück zum regulären Fahrplan

Ab dem 2. Juni wird die NS mit Ausnahme der Nachtzüge und einiger anderer Züge den regulären Fahrplan fahren. Den Fahrgästen wird geraten, immer kurz vor der Abfahrt den NS-Reiseplaner zu konsultieren. NS wird die Zahl der Fahrgäste in den Zügen täglich überwachen. In der vergangenen Zeit konnte ein Anstieg der Passagierzahlen auf einer Reihe auf Strecken wie Zwolle - Amsterdam, Uitgeest - Rotterdam, Hoorn Kersenboogerd - Leiden Centraal und Amsterdam Centraal - Amersfoort Vathorst beobachtet werden. Ab 20. Mai verkehren hier zu den Stoßzeiten längere Züge.

Auch der internationale Zugverkehr wird schrittweise zum vollen Fahrplan zurückkehren. Anfang Juni zum Beispiel werden der IC Brüssel, der ICE und der IC Berlin nach Fahrplan verkehren, während Thalys und Eurostar im Juni und Juli folgen werden.

Menschen arbeiten

Lokführer, Schaffner, Mechaniker und alle anderen NS-Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Fahrgäste täglich mit dem Zug reisen können. Genau wie andere Unternehmen muss sich die NS mit mehr Krankheitsmeldungen oder Kollegen mit einer Betreuungsaufgabe auseinandersetzen. Dies alles muss im neuen Fahrplan berücksichtigt werden.

Notwendige Reisende

Seit Beginn der Maßnahmen am 13. März hat NS an einem Fahrplan gearbeitet, der die Niederlande in der Koronazeit erreichbar halten soll. Nach dem Start des Basisfahrplans am 21. März wurde dieser am 29. April mit dem Intercity-Fahrplan verstärkt. Der Zug ist vorerst für Reisende vorgehalten, die wirklich reisen müssen.

Abstand halten bleibt der Ausgangspunkt

Auch wenn Reisende einen Mundschutz tragen, muss Abstand eingehalten werden. Deshalb kann nur die Hälfte der Plätze im Zug zur Verfügung gestellt werden. Ein grüner Aufkleber zeigt an, wo man sitzen darf. In der Regel sind dies die Sitze an der Fensterseite. Wenn kein grüner Sitzplatz verfügbar ist, werden die Fahrgäste gebeten, den nächsten Zug zu nehmen.

Gastfreundliche Stationen, Beachtung der Koronaregeln

An Bahnhöfen gilt die 1,5-Meter-Regel. Um den Fahrgästen die Einhaltung eines Abstands von 1,5 Metern zu erleichtern, haben ProRail und NS mit Zustimmung der Bahnbetreiber die Koronamassnahmen an den Bahnhöfen eingeführt. An den Bahnhöfen wurden Aufkleber, Piktogramme und Abstandslinien angebracht. Ab 20. Mai werden nach und nach weitere Geschäfte und Dienstleistungen am Bahnhof eröffnet. Auch hier werden Maßnahmen ergriffen, um einen ausreichenden Abstand zu wahren. Reisende werden bald in verschiedenen Geschäften am Bahnhof einen Mundschutz kaufen können.

WKZ, Quelle NS

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