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Freitag, 22 Mai 2020 07:10

Großbritannien: Planungen für den neuen Eisenbahnknoten Old Oak Common freigegeben

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Fotos High Speed Two Ltd.

Nachdem der Auftrag für die Projektierung und den Bau des neuen Bahnhofs Old Oak Common, einem Knotenpunkt der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke HS2, im September 2019 an ein Konsortium der Firmen Balfour Beatty, VINCI und SYSTRA erteilt worden war, genehmigte die britische Regierung nun die detaillierten Pläne für diesen Bahnhof. Somit kann der bereits begonnenen Bau, für dessen Fertigstellung in etwa zehn Jahren mit Kosten von rund 1,3 Mrd. GBP (ca. 1,45 Mrd. EUR) gerechnet wird, jetzt zügig fortgesetzt werden.

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Nigel Russell, der Projektdirektor des Konsortiums von Balfour Beatty, VINCI und SYSTRA erklärte dazu: "Wir freuen uns darauf, unser Fachwissen und unsere Kompetenzen einzusetzen, um dieses wichtige Teilstück einer neuen nationalen Infrastruktur bereitzustellen, das für die Förderung der Qualifikation, die Neuausrichtung der britischen Wirtschaft und die Stärkung einer widerstands- und wettbewerbsfähigen Bau- und Infrastrukturindustrie von entscheidender Bedeutung ist."

Der im Westen von London gelegene Bahnhof Old Oak Common wird sechs unterirdische Bahnsteige der Hochgeschwindigkeitsstrecke HS2 sowie acht Bahnsteige der neuen Crossrail-Vorortstrecke, auch "Elizabeth Line" genannt, umfassen. Durch die Umstiegsmöglichkeit zwischen HS2 und Crossrail bietet Ols Oak Common dann für Reisende aus Nordengland kürzere Wege und ein schnelleres Erreichen von Zielen im Großraum von London einschließlich des Flughafens Heathrow sowie in Südwestengland.

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Grafik Wikipedia Commons.

Der neue Bahnhof von Ols Oak Common wird den Reisenden alle nötigen Einrichtungen des Kundenservice und Geschäfte des Einzelhandels bieten. Die vorliegenden Entwürfe für die Station zeigen, dass die 6 unterirdischen Bahnsteige von HS2 über eine stilvoll gestaltete gemeinsame Brücke mit dem angrenzenden konventionellen Crossrail-Bahnhof im Erdgeschoss verbunden werden. Eine helle und luftige Halle verbindet beide Hälften des Bahnhofs, vereint durch ein riesiges Dach, das an die riesigen Bahnhofshallen der viktorianischen Zeit erinnern soll.

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