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Montag, 30 Oktober 2017 08:44

Italien: Renzi im Intercity, die Kalabrier im Littorini

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Richtung Italien fährt der Zug des Matteo Renzi mit zwei Lokomotiven, die für Trenitalia nach Kalabrien nicht zur Verfügung stehen. Fotos Matteo Renzi.

In "Richtung Italien" fährt derzeit der Wahlkampfzug "Treno PD" des Parteichefs des Partito Democratico, Matteo Renzi. Parteichef Renzi macht die Zugführeransage, Ankunft von einer Reise nach Kalabrien in Roma Termini: "Wir erreichen Roma Termini mit 25 Minuten Vorsprung. Wir danken Ihnen, dass Sie den 'Treno del PD' gewählt haben und bitten Sie, das auch im März 2018 wieder zu tun."

Die Reise nach Kalabrien führte zu lauter Kritik der 5-Sterne Bewegung M5S: "Trenitalia hat keine Lokomotiven für die Intercity entlang der ionischen Küste, aber für den Zug von Matteo Renzi kann sie welche auftreiben. Vielleicht täten hier Erklärungen not," kritisiert die Abgeordnete Federica Dieni nicht ohne Häme. Der Generalsekretär des Partito Democratico konnte in seinem Wahlkampfzug mit zwei Diesellokomotiven (Sandwichbespannung D 445) reisen, während sowohl Trenitalia als auch das Verkehrsministerium ebensolche Lokomotiven für einen Intercity-Service entlang der ionischen Küste mangels Lokomotiven ablehnen.

"Es scheint, als wäre, was für die Bürger unmöglich ist, für Matteo Renzi plötzlich machbar. Schade, dass solche von Trenitalia verwirklichten Wunder am Tag nach dem Besuch des Ex-Ministerpräsidenten wie Schnee in der Sonne vergehen." Trenitalia möge bitte erklären, weshalb die Bürger Kalabriens geringere Rechte haben als die Führungskaste des Partito Democratico, fordert die Abgeordnete. Dies sei eine Beleidigung für Pendler und Menschen aus Kalabrien, die offensichtlich als Bürger zweiter Klasse gelten. Demnach habe das kalabrische Volk "weniger Rechte als die herrschende Klasse des Partito Democratico".

GK, WKZ, Quelle Ferrovie.info, Internetseite Matteo Renzi, ANSA

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Letzte Änderung am Montag, 30 Oktober 2017 09:20

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