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Dienstag, 30 Juni 2020 13:17

Europäische Union: Kommission genehmigt Übernahme des europäischen Binnenschifffahrtsgeschäfts von Imperial durch HGK

Die Europäische Kommission hat gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung den Erwerb des europäischen Binnenschifffahrtsgeschäfts ("Imperial Shipping Group") von Imperial Mobility International B.V. & Co. KG und seinen Tochtergesellschaften ("Imperial Group"), Niederlande, durch die deutsche Häfen und Güterverkehr Köln AG ("HGK") genehmigt.

Die Imperial-Schifffahrtsgruppe wird derzeit von der Imperial-Gruppe kontrolliert und ist in den Bereichen Binnenschifffahrt, Umschlag/Stauerei, Lagerung, Transportlogistik, Schiffsabfertigung und Fahrzeughandel tätig und bedient Kunden in Deutschland, den Benelux-Ländern und Nordostfrankreich. Die HGK wird von der deutschen Stadtwerke Köln GmbH ("SWK") kontrolliert und ist in Deutschland in den Bereichen Binnenschifffahrt, Umschlag-/Stauerdienste an Binnenterminals, Binnenhafeninfrastruktur, Schienentransport, Eisenbahninfrastruktur, Spedition und Kurzstreckenseeverkehr mit Schwerpunkt Köln und Rheingebiet tätig.

Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die geplante Übernahme keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, da die Unternehmen aufgrund des geplanten Zusammenschlusses auf dem Markt der Binnenschifffahrt und der Stauer-/Umschlagdienste zusammengenommen eine mäßige Marktposition innehaben und es eine Reihe starker Anbieter solcher Dienste gibt.

Die Kommission hält es ferner für unwahrscheinlich, dass die Transaktion vertikale oder konglomerate wettbewerbswidrige Auswirkungen haben wird. Die Transaktion wurde im Rahmen des normalen Fusionsprüfverfahrens geprüft.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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