english

Donnerstag, 16 Juli 2020 10:09

Österreich: Sanierungskonzept für Achenseebahn zurückgezogen

img 8080P1160940
Fotos GK, Gunter Mackinger.

Das von der Achenseebahn selbst vorgelegte Sanierungskonzept zur Fortführung der Bahn ist nicht umsetzbar, es wurde vor wenigen Tagen im Insolvenzverfahren zurückgezogen.

Die aufgezeigten Möglichkeiten der Sanierung sind nach Angaben der Tiroler Tageszeitung nicht realistisch, denn die Bahn wird in den nächsten zwei Jahren nicht dampfen und die Gesellschaft deshalb keine Einnahmen erzielen. Das Land hat erklärt, weitere Landesmittel für die Achenseebahn nicht  verantworten zu können und vorerst lediglich einen Teilbetrieb für das heurige Jahr ermöglicht, damit die Konzession bestehen bleibt.

Mit rund 1,4 Mio. EUR werden die Schulden im Insolvenzverfahren beziffert. Wenn kein privater Aktionär die Bahn reaktiviert, muss das Land eine Grundsatzentscheidung fällen, ob es nach dem Ende des Insolvenzverfahrens die Bahn in einer Auffanggesellschaft übernimmt oder nicht. Für einen Weiterbetrieb würden wohl zehn bis 15 Millionen EUR investiert werden müssen, bei einer Stilllegung müsste die kontaminierte Trasse für geschätzte Kosten von 50 bis 100 Mio. EUR saniert werden, so die Tiroler Tageszeitung. Auch ein Eintrag in das UNESCO-Weltkulturerbe steht zur Diskussion.

Achenseebahn-Benefiz am Samstag

Vor der Remise der Achenseebahn findet am Samstag, 18. Juli, um 15:30 Uhr ein Open-Air-Benefiz-Konzert mit dem Wiener Ensemble statt. Die "Symphonikerblas" spielen am 15:30 Uhr. Das Konzert ist grundsätzlich gratis - die Karten werden allerdings gegen eine Spende von ca. 20,- EUR ausgegeben. Als Veranstalter tritt der Achenseebahn-Förderverein 1000Tausender auf.

WKZ, GK, Otto Riedling, Quelle Tiroler Tageszeitung

Zurück

Nachrichten-Filter