english

Dienstag, 28 Juli 2020 13:29

Ungarn: RCH vermeldet hervorragenden Verkehrsanstieg bei Getreidetransporten

rch
Foto RCH.

Die Getreidetransporte von Rail Cargo Hungaria (RCH) nach Italien übertrafen in den ersten fünf Monaten von 2020 das Volumen der gleichen Periode im Vorjahr um einen Rekordwert von 50%. Unter Berücksichtigung sämtlicher europäischen Zielländer betrug der Anstieg auch mehr als 35% und näherte sich insgesamt zu 600.000 Tonnen. Das marktführende Schienengüterverkehrsunternehmen für Getreidetransporte in Ungarn hat die Effizienz seiner Betriebstätigkeit weiter verbessert und erwartet dieses Kalenderjahr einen weiteren Verkehrsanstieg.

Die Gesellschaft transportierte 2019 etwa 850.000 Tonnen Getreide Richtung West- und Südeuropa. Gemäß den bisherigen Kundenangaben kann das diesjährige Volumen sogar 1 Million Tonnen überschreiten, die wichtigsten Destinationen sind: Italien, Deutschland, die Niederlande und Griechenland. In der zweiten Hälfte des Jahres wird das Unternehmen wöchentlich bis zu 25, durchschnittlich aus 25 Wagen bestehende, Exportzüge aus den ungarischen Silos und Ladeplätzen starten.

In den ersten fünf Monaten des Jahres war der Verkehrsanstieg besonders intensiv. Dabei spielte auch die besondere Situation infolge der Coronavirus-Epidemie eine Rolle, die Erschwernisse im Straßenverkehr zur Folge hatte – im Falle von manchen italienischen Zielorten diesen sogar unmöglich machte – und Verkehre auf die Schiene verlagerte.

Zur Leistungssteigerung trugen auch die neuen, effizienzsteigernden Maßnahmen von Rail Cargo Hungaria zur Verbesserung der Transportkonditionen bei. Die meisten Getreidezüge werden von den zur RCH-Flotte gehörenden Vectron-Lokomotiven zu ihren Zielorten transportiert. Die Hochleistungslokomotiven ermöglichen die Bildung und Beförderung von Zügen mit einer 2200 Tonnen Gesamtlast, welches auch auf die spezifischen Frachtkosten einen positiven Einfluss hat.

Die Verkürzung der Umlaufzeiten trägt auch zur Kosteneffizienz bei. Zu diesem Zweck werden, aufgrund von den Spediteuren bereitgestellten Informationen, detaillierte wöchentliche Pläne über die Ladungszeitpunkte und die erwartete Ankunft leerer und beladener Wagen erstellt. Um die Ladungen zu beschleunigen hat Cargill Takarmány Zrt., mit Sitz in Kaposvár, ihre Silokapazität mit einer neuen Investition erweitert. Um die reibungslose Verkehre zwischen Ungarn und Italien zu fördern, hat die Gesellschaft das Grenzüberquerungsprozess beschleunigt: ohne Triebfahrzeugwechsel, die Züge werden von Triebfahrzeugführern der RCC - Croatia befördert. RCH hat die spezielle Funktion des Grenzstationskoordinators geschaffen um die Durchfahrt der Züge zu erleichtern. Ein zusätzlicher Fachkollege aus Pécs (Ungarn) sichert dazu die IT- und Steuerungssupport.

Die um ein Drittel verkürzte Umlaufzeit trug auch dazu bei, dass die RCH-Flotte von 750 speziell für Getreidetransporte bereitgestellte Wagen die erhöhte Aufgabenmenge bei 100-prozentiger Auslastung ausführen kann.

Der RCH steht für die nach der baldigen Ernte aufgetretene Anforderungen bereit. Sie beteiligt sich mit 12% an aller ungarischen Getreide- und Ölsaatenexporte, was eine hervorragende Leistung darstellt, da nur 20% aller Exporte auf der Schiene erfolgen.

Pressemeldung Rail Cargo Hungaria (RCH) 

Zurück

Nachrichten-Filter