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Dienstag, 28 Juli 2020 17:30

Österreich: Achenseebahn vor Verkauf

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Fotos Achenseebahn, GK.

Der Insolvenzverwalter der Achenseebahn, der Innsbrucker Rechtsanwalt Herbert Matzunski, hat das gesamte Unternehmen Achenseebahn (Grundstücke, Fuhrpark, Werkstätten) für 2,23 Mio. EUR zum Verkauf gestellt.

Grund sei den Salzburger Nachrichten zufolge, dass das Land wegen der ungewissen Rechtslage die zugesagten Finanzmittel nicht zur Verfügung gestellt hat. So kann im Frühjahr 2021 der Betrieb nicht wieder aufgenommen werden und das ursprüngliche Sanierungskonzept musste abgesagt werden. Vor Herbst würden laut Matzunski keine wesentlichen Entscheidungen mehr fallen.

Hinzu kommt, dass der Verein "Die Rote Elektrische", dessen Vorsitzender Richard Fuchs sich sehr um den Erhalt der Bahn bemüht, die österreichweit agierende Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) eingeschaltet hat und den drei Bürgermeistern im Aufsichtsrat der Bahn vorwirft, gegen die Interessen des Unternehmens verstoßen zu haben. Zitiert wird eine Aufsichtsratssitzung aus dem Jahr 2015. Die Staatsanwaltschaft hat nun das Land um eine Stellungsnahme gebeten, um möglicherweise eine Ermittlung einleiten zu können.

Parallel laufen die Bemühungen, die Bahn als Weltkulturerbe erhalten zu können.

WKZ, Quelle Salzburger Nachrichten

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Letzte Änderung am Mittwoch, 29 Juli 2020 07:20

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