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Mittwoch, 29 Juli 2020 07:10

Großbritannien: Schottlands Verkehrsminister Michael Matheson stellte den Aktionsplan zur Emissionsreduzierung von ScotRail vor

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Fotos Rüdiger Lüders.

Der schottische Verkehrsminister Michael Matheson hielt während eines Besuchs im Triebzugdepot Shields Road von Abellio ScotRail in Glasgow eine Rede, wobei er den Aktionsplan für die kommenden 20 Jahre zur CO2-Reduzierung der Schienenverkehre von Transport Scotland vorstellte.

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Durch seinen Beitrag zur CO2-Reduzierung des Verkehrs allgemein und die angestrebte Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene unterstützt dieser Aktionsplan die Ziele der Nationalen Verkehrsstrategie ebenso wie die Politik der schottischen Regierung. Hauptanliegen ist es hierbei, bis 2035 Diesel-Personenzüge aus dem schottischen Bahnverkehr weitgehend zu verbannen und zudem in den nächsten 15 bis 25 Jahren erhebliche Vorteile für den Schienengüterverkehr zu erzielen.

Vorbereitungen zur Elektrifizierung der Strecken nach Barrhead und East Kilbride laufen bereits, und auch die Strecken nach Anniesland / Maryhill sowie Abschnitte der sog. "Borders Railway" werden vorangetrieben. Erste Untersuchungen haben auch begonnen, um zu bewerten, wie Inter-City-Strecken angegangen werden können, um Planungen und Finanzierungsentscheidungen voranzutreiben.

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Zustand 2035: rot = Elektrifiziertes Netz, gelb = Alternative Traktion als Übergangslösung, grün = Alternative Traktion als dauerhafte Lösung.

Verkehrsminister Matheson erklärte: "Aufbauend auf den jüngsten Erfolgen bei der Ausführung von Elektrifizierungsprojekten in Schottland haben wir ehrgeizige, aber erreichbare Pläne zur CO2-Reduzierung unserer Schienenverkehrsleistungen bis 2035 aufgestellt, die wir somit fünf Jahre vor dem nationalen britischen Ziel erreichen wollen."

Alex Hynes, der Geschäftsführer von Abellio ScotRail ergänzte: "Die Umsetzung des ehrgeizigen Aktionsplans der schottischen Regierung zur deutlichen CO2-Reduzierung des Schienenverkehrs hat für die schottische Eisenbahn höchste Priorität. Wir arbeiten beständig daran, noch mehr saubere und umweltfreundliche Züge in Schottland einzusetzen. Die großen Projekte, die bereits umgesetzt wurden - die Elektrifizierung der Hauptstrecken zwischen Edinburgh und Glasgow sowie der Einsatz neuer elektrischer Züge - bedeuten mehr Sitzplätze und schnellere Fahrten für unsere Kunden, dazu einen für unsere Umwelt deutlich besseren Schienenverkehr."

An der Erreichung der genannten Ziele ist auch Network Rail beteiligt, das als Infrastrukturunternehmen die beschlossenen Elektrifizierungsprojekte umsetzen muss. Hier stehen in den nächste Jahren vor allem die Elektrifizierung der Strecken von Edinburgh und Glasgow nach Aberdeen und Inverness sowie der Glasgow South Western Line über Kilmarnock nach Carlisle auf dem Plan.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Quellen Transport Scotland, Railengineer, Network Rail, BBC

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