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Montag, 24 Juli 2017 14:00

Italien: Interporto Bologna wird für Züge von 750 m Länge ausgebaut

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Der Präsident des Umschlagsplatzes Interporto Bologna, Marco Spinedi, und der Geschäftsführer des Netzverwalters RFI, Maurizio Gentile, haben am 19.07.17 eine Absichtserklärung zum Ausbau des Interporto für Züge mit einer Länge von mehr als 750 m unterzeichnet. Der Umschlagplatz soll als "Gateway ferroviario" zwischen Nord- und Zentral und Süditalien ausgebaut werden, über den sowohl die tyrrhenischen als auch die adriatischen Häfen angelaufen werden können.

Die Vereinbarung passt in das größere Bild der Investitionen für den Güterverkehr, die derzeit auf dem italienischen Eisenbahnnetz vorgenommen werden. Ziel ist die Zusammenführung der vier Kernkorridore des europäischen TEN-T-Netzwerkes, innerhalb deren das Frachterminal Bologna ein Netzknoten werden soll.

Insbesondere sollen das Frachtterminal und seine Infrastruktur für Züge mit bis zu 750 m Länge ausgebaut werden und die Weiterführung von Sattelzuganhängern auf den Autobahnen mit Achslasten von bis zu 22,5 t erlauben. Dadurch soll die Integration von Schiene und Meer im Rahmen einer nationalen und intra-mediterranen Kabotage erleichtert werden.

Der Umfang des Protokolls steht in Einklang mit den Zielen des Weißbuches der EU, 30% des Güterverkehrs bis zum Jahr 2030 von der Straße auf die Bahn zu befördern.

WKZ, Quelle FS Italiane

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